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Thursday, October 15, 2026

Zu nah am Unglücksort: Gedenkfeier findet nicht in Crans-Montana statt

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Auf Wunsch der Opferfamilien

Zu nah am Unglücksort: Gedenkfeier findet nicht in Crans-Montana statt

Der geplante Ort für die Gedenkfeier zur Tragödie mit 41 Toten lag für viele Angehörige zu nah am Unglücksort. Die Feier findet nun im Talboden statt. Alle Personen, gegen die ein Strafverfahren läuft, bleiben ihr fern.

Publiziert: vor 54 Minuten

  • Am 1. Januar wird der 41 Toten von Crans-Montana gedacht.
  • Der geplante Ort lag Angehörigen zu nah am Brandlokal.
  • Darum zieht die Feier nach Grône; Ermittelte bleiben fern.
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Yannick WeberRedaktor News

In dreieinhalb Monaten jährt sich zum ersten Mal der Brand der Bar Le Constellation in Crans-Montana, bei dem 41 Menschen starben. Für viele Familien der Opfer sind die Erinnerungen noch immer zu schmerzhaft. Mehrere von ihnen baten die Walliser Kantonsbehörden, den Ort der Gedenkfeier vom 1. Januar zu verlegen. Ihre Gebete wurden erhört, wurde am Donnerstag bekannt.

Der Grund: Das Sportzentrum, das als Ort der Gedenkfeier vorgesehen war, liegt direkt gegenüber dem Kongresszentrum. Dort hatten sich die Familien versammelt, die auf Nachrichten von ihren im Lokal eingeschlossenen Liebsten warteten. Zudem liegt der Ort weniger als einen Kilometer vom Le Constellation entfernt. Um zu starke Emotionen bei den betroffenen Familien zu vermeiden, hat der Kanton den Ort geändert. Die Feier findet nun in Grône im Talboden statt.

Persona non grata

Staatsratspräsident Christophe Darbellay sagte gegenüber Keystone-SDA, dass alle Personen, gegen die die Staatsanwaltschaft ermittelt, nicht an der Feier teilnehmen werden. Das betrifft insbesondere den Gemeindepräsidenten von Crans-Montana, Nicolas Féraud.

Die Gemeinde Crans-Montana wiederum wird die Feier live übertragen, für alle Anwesenden vor Ort, die dies wünschen. Und das ohne jede Zutrittsbeschränkung. «Mehrere Mitglieder des Gemeinderats, darunter Präsident Nicolas Féraud, werden bei der Bevölkerung sein, um in Gedanken gemeinsam mit den Opfern und ihren Angehörigen zu sein», teilte die Gemeinde am Donnerstag in einer Mitteilung mit.

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