18. resp. 19. Skicross-Saison – Smith und Fiva: Die «Alten» haben noch nicht genug

Die beiden denken auch mit 34 respektive 40 Jahren noch nicht ans Aufhören: Fanny Smith und Alex Fiva gehören zu den Erfahrensten im Skicross-Zirkus. Während die Waadtländerin in diesem Winter in ihre 18. Weltcupsaison steigt, ist Fiva sogar ein Jahr länger schon dabei.
Mit der ewigen Rücktrittsfrage wollen sich sowohl Smith als auch Fiva eigentlich nicht beschäftigen. «Solange der Körper noch kann, bin ich noch dabei», so Smith. «Ich gehe immer noch an den Start, um zu gewinnen – und nicht, um einfach dabei zu sein.» Der Spass soll allerdings auch nicht zu kurz kommen, was auch Fiva bestätigt.
Mit der jahrelangen Erfahrung könnte man meinen, dass die Nervosität vor dem Start längst Geschichte sei. Doch bei Smith ist genau das Gegenteil der Fall: «Es wird eigentlich schlimmer und schlimmer.» Fiva widerspricht: «Bei mir ist eher das Problem, dass ich zu ruhig bin vor dem Start.»
Unterschiede beim Feiern
«Ruhig sein» scheint das Motto beim schweizerisch-amerikanischen Doppelbürger auch bei den Feierlichkeiten zu sein. Merkt man da etwa die 6 Jahre Unterschied? Im vergangenen Februar haben Smith (Silber) und Fiva (Bronze) beide bei Olympia abgesahnt. Während Smith im Anschluss in Milano Cortina laut eigener Aussage «gut gefeiert» hat, liess es Fiva ruhig angehen. «Ich habe eigentlich zweimal gefeiert. Einmal meine Medaille, dann seine», witzelt Smith.
Die neue Skicross-Weltcupsaison startet am 10. Dezember in Val Thorens (FRA). Das Highlight des Winters steht im März mit der Weltmeisterschaft in Montafon (AUT) an. Dort strebt Smith die Titelverteidigung im Einzelwettkampf an. Fiva hatte zuletzt 2021 mit Gold in Idre Fjäll (SWE) eine WM-Medaille geholt.
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