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Saturday, August 15, 2026

Kein «ZH-Liebi» und Co.: Wunschschilder fürs Auto stehen vor dem Aus!

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Kein «ZH-Liebi» und Co.

Wunschschilder fürs Auto stehen vor dem Aus!

Personalisierte Autokennzeichen in der Schweiz stehen vor dem Aus: Die Ständeratskommission lehnt den Vorschlag von Lega-Politiker Lorenzo Quadri ab.

Publiziert: vor 12 Minuten

Aktualisiert: vor 10 Minuten

Darum gehts

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  • Nationalrat will personalisierte Autokennzeichen, Ständeratskommission lehnt Vorschlag einstimmig ab
  • Kommission sieht dank siebenstelliger Schilder keinen Handlungsbedarf für Änderung
  • Ständerat entscheidet im Herbst, personalisierte Schilder könnten endgültig scheitern

«ZH-Liebi» oder «FCSG-Forever»: Mit einem individuellen Autokennzeichen durch die Schweiz flitzen, davon träumen viele – den eigenen Namen, vielleicht kombiniert mit dem Jahrgang, verewigt auf dem Nummernschild. 

Geht es nach dem Nationalrat, sollen derartige personalisierte Kontrollschilder künftig möglich werden. Doch jetzt gibt es Widerstand von der zuständigen Kommission des Ständerats.

Sie empfiehlt den Vorstoss des Tessiner Lega-Nationalrats Lorenzo Quadri (51) einstimmig zur Ablehnung. «Die Kommission ist der Auffassung, dass derzeit kein Handlungsbedarf besteht», heisst es in einer Medienmitteilung. «Mit der Einführung siebenstelliger Kontrollschilder steht den Kantonen bereits eine Lösung zur Verfügung, um dem Mangel an verfügbaren Zahlenkombinationen zu begegnen.»

Schon Rösti prüfte

Der Nationalrat hatte Quadris Vorschlag noch zugestimmt. «Es wird in naher Zukunft unvermeidlich sein, auf alphanumerische Kombinationen umzusteigen, um eine ausreichende Anzahl an Kontrollschildern zu gewährleisten», warb er für seine Idee. «Diese Anpassung bietet gleichzeitig eine Chance, nämlich die Einführung personalisierter Kontrollschilder.»

Auch das Bundesamt für Strassen (Astra) von Verkehrsminister Albert Rösti (59) hat die Idee für personalisierte Kontrollschilder jüngst geprüft, aber wieder auf Eis gelegt. Zu aufwendig und zu teuer.

Nun entscheidet der Ständerat im Herbst endgültig. Folgt dieser seiner Kommission, sind personalisierte Kennzeichen endgültig vom Tisch. Nachdem der Entscheid in der Vorberatung eindeutig war, dürfte auch die kleine Kammer dem eigenen Autokennzeichen endgültig die Luft herauslassen. 

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