Trotz TAS-Klage – World Athletics hält an Russland-Sanktionen fest

World-Athletics-Präsident Sebastian Coe hält trotz der neuen Klage des russischen Leichtathletikverbandes vor dem Internationalen Sportgerichtshof TAS an den Sanktionen gegen Russland und Belarus fest. Der Brite bekräftigte am Sonntag am Rande der Ultimate Championship in Budapest, dass sich die Haltung des Weltverbandes nicht geändert habe.
«Dabei geht es nicht um Politik oder Pässe, sondern um die Integrität des Wettbewerbs», sagte Coe. Russlands Leichtathleten sind seit November 2015 international gesperrt.
Es geht auch um die Olympischen Spiele in L.A.
Der Ausschluss aufgrund eines massiven Dopingskandals wurde zwar im März 2023 aufgehoben, der Bann wegen des Krieges gegen die Ukraine besteht seit März 2022 für Russland und Belarus und ist nach wie vor in Kraft. Der russische Verband Rusaf klagt dagegen vor dem TAS.
Dabei geht es sowohl um die Wiederzulassung russischer Athleten mit Blick auf eine mögliche Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles als auch um die vollständige Wiederherstellung der Verbandsrechte.
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