"Der hat voll einen abbekommen": Trump feiert Prügel für Wahlkampf-Störer

"Der hat voll einen abbekommen"Trump feiert Prügel für Wahlkampf-Störer
22.10.2026, 10:56 Uhr
Zwischenrufe, Tumulte und tätliche Angriffe: Bei einem Wahlkampfauftritt von Donald Trump eskaliert die Stimmung im Publikum. Der US-Präsident reagiert mit Begeisterung auf die Gewalt.
Bei einem Wahlkampfauftritt von US-Präsident Donald Trump im Bundesstaat South Carolina ist es zu gewalttätigen Angriffen auf Störer im Publikum gekommen. "Der hat voll einen abbekommen", sagte Trump, nachdem einer der Störer in der Menschenmenge zu Boden gegangen war. Über ihm war auf Aufnahmen des Senders Fox News ein weiterer Zuschauer zu sehen, der mehrfach zum Schlag ausholte. "Das war großartig", jubelte Trump. Danach fragte er anerkennend: "Wer ist der Typ, der diesen Schlag gelandet hat?"
Bereits in den ersten Minuten hatten etliche Menschen die Veranstaltung mit Zwischenrufen gestört - ähnlich wie bei einem Auftritt am Vortag in North Carolina. In der Regel wurden sie binnen Sekunden von Beamten abgeführt. Fernsehaufnahmen zeigten auch einen zweiten Fall, in dem ein Zuschauer einen jungen Mann tätlich angriff, der bereits von Sicherheitskräften abgeführt wurde.
Trump warb in South Carolina für die Kandidatin Darline Graham, die für die Republikaner in den Senat einziehen soll. In knapp zwei Wochen finden in den USA die Zwischenwahlen statt, bei denen die Republikaner ihre dünne Mehrheit im Kongress verteidigen wollen.
Die Zustimmungswerte von Trump sind einer Umfrage zufolge auf ein Rekordtief gesunken. In einer am Montag abgeschlossenen Erhebung von Reuters/Ipsos zeigten sich 31 Prozent der US-Bürger mit seiner Amtsführung zufrieden. Das ist ein Prozentpunkt weniger als vor zwei Wochen und der niedrigste Wert in seinen beiden Amtszeiten. Angesichts hoher Benzinpreise sind die US-Bürger zudem offenbar bereit, seine Republikanische Partei bei den Kongresswahlen am 3. November abzustrafen: Auf die Frage, welcher Partei sie heute ihre Stimme geben würden, entschieden sich 47 Prozent der registrierten Wähler für die Demokraten und 35 Prozent für die Republikaner. Der Vorsprung von zwölf Prozentpunkten ist der größte im bisherigen Wahlkampf.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.