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Monday, September 21, 2026

USA schlagen China eine Notfall-Hotline für KI vor

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  • US-Finanzminister Scott Bessent hat China eine Notfall-Hotline für gefährliche KI-Vorfälle vorgeschlagen.
  • Das System soll KI-Vorfälle melden, die die nationale Sicherheit beider Länder betreffen.
  • China hat den Vorschlag bisher nicht öffentlich bestätigt – ein Starttermin ist nicht bekannt.

US-Finanzminister Scott Bessent will für gefährliche KI-Vorfälle einen Meldeweg zwischen Washington und Peking schaffen. Das erklärte er am Sonntag nach Gesprächen mit Chinas Vizepremier He Lifeng in New York. Die Idee kommt einer Art Notfall-Hotline gleich.

Die USA hätten ein entsprechendes Meldesystem vorgeschlagen, sagte Bessent laut der Nachrichtenagentur AFP. Die Gespräche über Handel und künstliche Intelligenz dauerten rund acht Stunden. Beide Seiten hätten vereinbart, sich erneut zu treffen.

Warnungen bei Gefahren für die nationale Sicherheit

Das Notfallsystem solle KI-Vorfälle erfassen, die die nationale Sicherheit betreffen. Bessent sagte laut AP, beide Länder sollten eine gemeinsame Sicht auf Ziele und Bedrohungen entwickeln. Zwischen den beiden führenden KI-Mächten brauche es mehr Transparenz.

Wie der Austausch funktionieren würde, geht aus den bisherigen Angaben nicht hervor. Offen bleibt etwa, welche konkreten Vorfälle gemeldet werden müssten und wer dafür zuständig wäre. Auch ein Starttermin ist bisher nicht bekannt.

Peking äussert sich knapp

Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua vermeldete, Bessent und He hätten über Themen im Zusammenhang mit KI gesprochen. Ein Meldesystem erwähnt sie nicht. Eine Zustimmung Chinas zum US-Vorschlag ist bisher nicht belegt.

Was hältst du von einer Notfall-Hotline zwischen den USA und China für KI-Vorfälle?

US-Präsident Trump und der chinesische Staatspräsident Xi Jinping wollen sich laut Reuters am Donnerstag und Freitag in Washington treffen. Die Gespräche in New York sollen den Gipfel vorbereiten. Schon im Mai hatten die beiden in Peking darüber gesprochen, sich über KI auszutauschen. Die Idee setzten die beiden Länder damals aber nicht um.

Exportbeschränkungen waren kein Thema

Die US-Ausfuhrbeschränkungen für leistungsfähige KI-Chips und Anlagen zu deren Herstellung waren nicht Teil der Gespräche über das Meldesystem. Das stellte US-Handelsvertreter Jamieson Greer laut Reuters klar.

Trump hat Forderungen nach einer langsameren KI-Entwicklung zurückgewiesen. Nach seiner Darstellung würde eine solche Bremse China helfen, zu amerikanischen Unternehmen aufzuschliessen, berichtet AP.

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Michael Andai

Michael Andai (mia) arbeitet seit 2024 für 20 Minuten. Er ist seit 2025 AI-Journalist und schreibt über alles rund um künstliche Intelligenz.

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