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Sunday, September 20, 2026

Frau will mit ZVV-Billett 10 Fr. sparen, nun zahlt sie 950 Fr.

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  • Eine Frau manipulierte ein bereits benutztes ZVV-Billett, um eine Fahrt vom Bahnhof Pfäffikon SZ zum Flughafen Zürich im Wert von 10 Franken zu erschleichen.
  • Das Untersuchungsamt Uznach verurteilte sie wegen Urkundenfälschung und geringfügigem Erschleichen einer Leistung.
  • Die Gesamtkosten belaufen sich für die Frau auf 950 Franken.

Eine Frau wollte bei einer Zugfahrt zum Flughafen Zürich 10 Franken sparen. Dafür manipulierte sie ein bereits benutztes ZVV-Billett. Der Versuch kommt sie nun deutlich teurer zu stehen, wie «Linth24» berichtet.

Die Frau habe das Einzelbillett für 8.90 Franken bereits im Dezember 2025 benutzt. Danach habe sie laut einem Strafbefehl des Untersuchungsamts Uznach die handschriftliche Entwertung mechanisch entfernt. So habe sie das Billett ein zweites Mal abstempeln können.

Mit altem Billett zum Flughafen Zürich

Am 2. Februar 2026 habe die Frau das manipulierte Billett am Bahnhof Pfäffikon im Kanton Schwyz erneut entwertet. Anschliessend sei sie damit zum Flughafen Zürich gefahren. Die so erschlichene Fahrt habe einen Wert von 10 Franken gehabt.

Das Untersuchungsamt Uznach wertete die Manipulation des Billetts als Urkundenfälschung, wie «Linth24» weiter schreibt. Wegen der erneuten Verwendung sei zudem geringfügiges Erschleichen einer Leistung hinzugekommen.

Aus 10 werden 950 Franken

Die Frau habe eine bedingte Geldstrafe von zehn Tagessätzen zu je 50 Franken erhalten, insgesamt also 500 Franken. Die Probezeit betrage zwei Jahre.

Direkt bezahlen müsse sie eine Busse von 300 Franken sowie Gebühren: 350 Franken der Staatsanwaltschaft und 300 Franken der Polizei. Der Rechnungsbetrag beläuft sich damit auf insgesamt 950 Franken. Der Versuch, sich eine Zugfahrt im Wert von 10 Franken zu erschleichen, wurde für die Frau also zu einer teuren Angelegenheit.

Jonas Bucher

Jonas Bucher ist Blattmacher und stellvertretender Co-Leiter des Newsdesks bei 20 Minuten. Er ist seit 25 Jahren in der Medienbranche tätig und 20 Minuten stets treu geblieben.

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