«Brutal zu akzeptieren»: Kilde bricht Schweigen nach Horror-Sturz

- Der norwegische Ski-Star Aleksander Aamodt Kilde (34) hat sich im Training in Chile die Achillessehne gerissen.
- Auf Instagram meldet er sich erstmals zu Wort: «Es ist brutal und schwer zu akzeptieren.»
- Einen Rücktritt zieht Kilde nicht in Betracht, er habe einen klaren Plan für seine Reha.
Speed-Spezialist Aleksander Aamodt Kilde stürzte letzte Woche beim Abfahrtstraining in Chile schwer und zog sich dabei einen Riss der Achillessehne zu. Nun meldet sich der 34-jährige Norweger auf Instagram erstmals nach seinem Horrorsturz zu Wort.
«Lange Zeit ging es nur darum, mich zu erholen und wieder dorthin zu kommen, wo ich vorher war», beginnt Kilde sein Statement, das auf den langen Rehaprozess anspielt, den er nach seinem fatalen Sturz 2024 in Wengen hinter sich gebracht hatte. Er sei in letzter Zeit endlich besser und schneller geworden im Training.
«Es ist brutal und schwer zu akzeptieren»
Der Ski-Star schreibt, er habe sich auf seinen Skiern so gut wie schon lange nicht mehr gefühlt. «Noch wichtiger war: Ich hatte mehr Spass auf den Skiern als seit Jahren. Und dann passiert so etwas. Es ist brutal und schwer zu akzeptieren.»
Trotz des erneuten Schicksalsschlags ist es Kilde wichtig zu betonen, er sei noch nie jemand gewesen, der sich selbst bemitleide. «Meine Eltern haben mir beigebracht, mich auf Lösungen zu konzentrieren: Wenn man etwas ändern kann, soll man es tun. Wenn nicht, muss man es akzeptieren oder loslassen.»
Rücktritt kein Thema für Kilde
Hie und da wurde unter Fans und Experten des Ski-Rennsports schon ein vorzeitiges Karriereende Kildes vermutet nach dessen erneuter Verletzung. Der Norweger will die Flinte aber noch nicht ins Korn werfen und sagt, er habe einen klaren Plan für seine Reha, was ihm auf dem Weg zurück helfe.
Wie reagierst du auf Kildes erneuten schweren Verletzungsschlag?
«Es wird nicht einfach werden, aber ich werde mich auf das konzentrieren, was ich beeinflussen kann, und mich auf die Menschen verlassen, die hinter mir stehen», betont der im Ski-Zirkus allseits beliebte Skandinavier. Passend dazu postet er auf Instagram ein Bild mit seiner Verlobten Mikaela Shiffrin auf dem Spitalbett sowie weitere Schnappschüsse mit seinen Liebsten.
Florian Gnägi (flo) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten im Ressort Sport. Seine grösste Expertise hat er auf den Themengebieten Fussball und Tennis.
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