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Monday, November 2, 2026

MacBook Pro mit PROLED-XDR-Display: Wie das leuchtende Apple-Logo funktioniert

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Viele, viele Jahre waren MacBooks (und PowerBooks) allein dadurch leicht erkennbar, dass sie ein leuchtendes Apfel-Logo auf der Rückseite zierte. In den Jahren 2015 und 2016 entschied sich Apple dann, die Technologie aus seinen Geräten zu streichen, unter anderem, um dünnere Gerätedeckel bauen zu können. Seither ist das Logo unbeleuchtet, wenn auch spiegelnd abgesetzt. Mit dem neuen MacBook Pro mit PROLED-XDR-Display und Touch-Bedienung ändert sich das: Die Geräte haben nun wieder ein weiß leuchtendes Apfel-Logo, das Apple auf seiner Website auch gerne präsentiert. Technisch simpel war die Integration offenbar nicht, auch wenn der nun verbaute OLED-Screen aufgrund seiner Dünnheit mehr Platz für solche Spielereien lässt: Ein schlichtes „Durchschleifen“ der Hintergrundbeleuchtung konnte nicht umgesetzt werden.

Der Grund: OLED-Bildschirme sind selbstleuchtend, kommen also ohne die Mini-LED-Backlights aus, die in den Standard-MacBook-Pro-Modellen eingebaut sind. Entsprechend braucht das leuchtende Apple-Logo eine eigene Lichtquelle. Und die scheint, so erste Praxisuntersuchungen der Geräte bei der Vorstellung in der vergangenen Woche, recht clever umgesetzt zu sein: Die Beleuchtungsstufe orientiert sich stets daran, was auf dem Bildschirm selbst zu sehen ist.

Das heißt: Schaut man in einem dunklen Raum auf das Touch-MacBook-Pro, was zu einer Helligkeitsreduzierung des Bildschirms dank der Umgebungslichtsensoren führt, ist auch das Logo vergleichsweise dunkel. Und: Ist das MacBook zugeklappt, schaltet sich selbstverständlich auch der Apfel dunkel. Alternativ ändert sich die Helligkeit des Logos mit der manuell veränderten Helligkeit des Macs.

Wie genau Apple die Logo-Beleuchtung umgesetzt hat, müssen erste Teardowns zeigen. Die dürften recht schnell durchgeführt werden: Die PROLED-Maschinen erscheinen offiziell am kommenden Freitag (6. November 2026).

Optisch unterscheiden sich die neuen MacBooks mit ihren 14- und 16-Zoll-Gehäusen von weitem nicht von ihren Vorgängern, allerdings hat Apple das Gehäuse im MacBook-Neo-Stil stärker abgerundet. Preislich wird es nicht günstig: Das 14-Zoll-Modell kostet mindestens 3299 Euro, das 16-Zoll-Modell gar 3899 Euro. Die Maschinen lassen sich auf über 16.000 Euro hochkonfigurieren.

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