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Friday, October 2, 2026

Knackt Knak den eigenen Rekord?

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Knak als Glücksbringer. Rätselraten um Tristan Scherwey in Bern. Ein Platz für dich in der Rappi-Garderobe. Hier kommt das Liga-Inside.

Publiziert: vor 30 Minuten

  • Perfekter Saisonstart der ZSC Lions könnte schlechtes Omen sein
  • Warum es um Scherwey ein Rätselraten gibt
  • Biel-Coach Dubé spricht Klartext
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Stephan RothStv. Eishockey-Chef

Knak als Saisonstart-Glücksbringer

Wenn man als Team einen guten Saisonstart haben möchte, dann gibt es in der jüngeren Vergangenheit ein simples Mittel – man muss Simon Knak in seinen Reihen haben. Letzte Saison reihte er mit Davos zum Start neun Siege aneinander, nun sind es im Dress der ZSC Lions schon wieder sieben. «Wenn man so startet, wächst mit jedem Sieg das Selbstvertrauen. Aber wichtig ist, dass wir auf dem Boden bleiben und weiter besser werden wollen. Wir wissen aber auch, dass wir diese Pace nicht über die ganze Saison gehen können und es Rückschläge geben wird. Mit diesen müssen wir so gut wie möglich umgehen und dann weitermachen», sagt der Nati-Stürmer, der bereits sechs Tore für seinen neuen Arbeitgeber erzielt hat.

Startrekord als schlechtes Omen?

Den ZSC Lions fehlen noch zwei Siege, um den Startrekord von Davos aus der letzten Saison und von Servette aus dem Jahr 2012 zu egalisieren. Doch ist das wirklich erstrebenswert? Weder die Davoser noch die Genfer wurden anschliessend Meister? Den Zürchern bleiben so gesehen drei Varianten: 1. Eines der nächsten beiden Spiele gegen Lausanne oder Lugano verlieren. 2. Den Rekord von Davos und Servette egalisieren und anschliessend zeigen, dass aller guten Dinge drei sind. 3. Den bisherigen Rekord mit zehn oder mehr Startsiegen auslöschen.

Baumgartner schon wieder zurück?

Am Donnerstag trainierte SCB-Stürmer Benjamin Baumgartner (26) erstmals wieder mit dem Team mit, nachdem er die beiden letzten Spiele (und Niederlagen) verletzt verpasst hatte. Ist er schon wieder einsatzbereit? «Das wissen wir noch nicht. Ich werde mit dem Arzt sprechen. Aber er sieht gut aus», sagt Trainer Serge Aubin. Ursprünglich hatte man mit einer Pause von rund einem Monat gerechnet.

Rätselraten um Scherwey

In Fribourg war SCB-Publikumsliebling Tristan Scherwey (35) zum zweiten Mal in dieser Saison überzählig. Trainer Serge Aubin konnte am Donnerstag im Training nicht sagen, warum der Routinier im zweiten Teil des Trainings in der Postfinance-Arena fehlte. Ist Scherwey noch Teil der Pläne des Kanadiers? «Ja, ja, das gilt für alle. Er gehört auf jeden Fall dazu. Er ist ein wichtiger Teil unseres Teams. Ich muss mal nachsehen, was los ist», antwortete Aubin. Des Rätsels Lösung: Scherwey war in der Therapie. Sein Einsatz am Freitag gegen Servette ist fraglich.

Dubé mit Klartext

Es war schon unter seinem Vorgänger Martin Filander letzte Saison so und ist auch unter Christian Dubé als Trainer zu Saisonbeginn nicht besser geworden – der EHC Biel hat grosse Probleme mit der Konstanz. Auf ein 6:0-Spektakel gegen Kloten folgte ein 0:2-Torimpotenz-Auftritt gegen Servette und eine 3:6-Niederlage am Dienstag gegen den ZSC, bei dem die Seeländer im ersten Drittel (1:4-Rückstand) nicht wirklich präsent waren. Dieses Problem hat auch Dubé geortet: «Es geht auf und ab.» Was ist dagegen zu tun? Dube mit Klartext: «Am Ende kannst du Trainer wechseln, so viel du willst – die Spieler müssen selbst Verantwortung übernehmen. So ist das nun mal. Ich habe lange genug gespielt, um zu wissen: Als Spieler musst du dich selbst fragen, warum du Eishockey spielst.»

Asplund auch am Weekend out

Blick hatte am Dienstag darüber berichtet, dass HCD-Stürmer Rasmus Asplund (28) vorläufig ausfallen könnte. Am Abend beim 3:0-Sieg gegen Ambri war er dann auch nicht in der Aufstellung. Der Schwede dürfte auch am Wochenende gegen Ajoie und Biel nochmals fehlen, sollte dann aber nächste Woche wieder einsatzfähig sein. Asplund schleppt schon länger eine Knie-Blessur mit sich herum, die nun eine Pause erfordert.

Wer will einen Platz in der Rappi-Garderobe?

Nanu? Der Name von SCRJ-Verteidiger Fabian Maier (34) prangt gleich zweimal oberhalb von seinem Platz in der Lakers-Garderobe. Wie kommts? Nach der Komplett-Renovation der Kabine in Eigenregie und auch von den Spielern selbst mitdurchgeführt, besteht die Möglichkeit, für 5000 Franken einen der Kabinen-Plätze auf Lebenszeit zu kaufen. Der entsprechende Name wird dann in die Holztafel darüber gelasert und bleibt so lange, wie diese Garderobe genutzt wird. Weil Maier bei den Umbauarbeiten den Sommer über kräftig zugelangt hat, wurde er in der ikonischen SCRJ-Kabine verewigt. Mehrere Plätze sind noch zu haben.

EVZ mit Anreise am Vortag

Der Spielplan mit zunächst acht Auswärtspartien aufgrund des Hallenumbaus in Zug bringt dem EVZ einen ungewöhnlichen Match-Rhythmus. Nach dem Duell vom Dienstag in Rappi (5:2-Sieg) trainiert die Mannschaft am Mittwoch, Freitag und Samstag. Nach der Vormittags-Einheit macht sich das Team bereits auf den Weg nach Genf, wo es am Sonntag um 14.00 Uhr gegen Servette antritt. So wird eine ungewohnt frühe Abfahrt am Sonntagmorgen vermieden.

Gottéron mit Verteidiger-Sorgen

Mit Verteidiger Michael Kapla (32) und Stürmer Kevin Nicolet (23) haben sich am Dienstag gegen den SCB (5:2-Sieg) zwei weitere Spieler verletzt. Vor allem ein Ausfall von Kapla, der nach einem Rencontre mit Marc Marchon (31) gegen die Kante an der Bande krachte und anschliessend in die Kabine taumelte, ist höchst ungünstig, fehlen doch mit Andrea Glauser (30) und Ludvig Johnson (20) bereits zwei Verteidiger. Und die Belastung für die verbliebenen Defensivspieler bleibt hoch – nach den Spielen vom Wochenende gegen Kloten und Ambri wartet am Dienstag der nächste Auftritt in der Champions League gegen den slowakischen Meister Nitra. Immerhin soll der bis anhin verletzte Stürmer Henrik Borgström (29) am Freitag in Kloten zu seiner Saisonpremiere kommen. Für das Spiel gegen Kloten hat Gottéron reagiert und Tim Grossniklaus (31) von La Chaux-de-Fonds geholt, wie die «Freiburger Nachrichten» melden.

Mannschaft

SP

TD

PT

1

ZSC Lions

ZSC Lions

7

15

21

2

Genève-Servette HC

Genève-Servette HC

8

1

13

3

SCL Tigers

SCL Tigers

8

1

12

4

HC Fribourg-Gottéron

HC Fribourg-Gottéron

7

3

11

5

HC Ajoie

HC Ajoie

7

2

11

6

HC Ambri-Piotta

HC Ambri-Piotta

8

-6

11

7

EV Zug

EV Zug

5

9

10

8

HC Davos

HC Davos

7

-1

10

9

SC Rapperswil-Jona Lakers

SC Rapperswil-Jona Lakers

7

-6

9

10

Lausanne HC

Lausanne HC

7

-6

8

11

SC Bern

SC Bern

5

0

7

12

EHC Biel

EHC Biel

6

1

7

13

EHC Kloten

EHC Kloten

7

-11

6

14

HC Lugano

HC Lugano

5

-2

5

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