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Wednesday, September 30, 2026

Jetzt müssen die U21-Nati und Trainer Alex Frei zittern

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Island-Debakel verändert alles

Jetzt müssen die U21-Nati und Trainer Alex Frei zittern

Die Schweizer U21-Nati kassiert in Island eine herbe 1:5-Klatsche und verspielt eine komfortable Ausgangslage in der EM-Qualifikation. Nun droht dem Team von Alex Frei, die Playoffs zu verpassen.

Publiziert: 10:45 Uhr

Aktualisiert: vor 33 Minuten

Foto Andri Bäggli.jpg

Andri BäggliRedaktor Sport

«Es wäre sehr, sehr schade, fast schon doof, wenn man eine solch gute Ausgangslage verspielen würde», sagte U21-Nati-Trainer Alex Frei (47) vor dem Spiel gegen Island in der EM-Qualifikation. Auch sprach er von einem «Charaktertest». An dem sind seine Spieler aber krachend gescheitert. Gleich mit 1:5 ist die U21-Nati im hohen Norden untergegangen – und sie bringt sich damit in eine ungemütliche Ausgangslage.

Denn mit einem Unentschieden gegen Island wäre der Schweiz der zweite Platz in der Gruppe C nicht mehr zu nehmen gewesen. Mit einem Sieg hätte man gar die Finalissima gegen Frankreich erzwingen können. Und wer weiss, was da möglich gewesen wäre, denn die Franzosen überzeugten in den letzten beiden Partien nicht gerade (1:1 gegen Island, 2:0 gegen Schlusslicht Estland bei 65-minütiger Überzahl).

Jetzt braucht es einen Sieg

Nun hat sich die Ausgangslage aber komplett verändert. Die Schweiz muss plötzlich gegen Frankreich gewinnen, wenn sie den zweiten Platz aus eigener Kraft sichern will. Gibts eine Niederlage oder nur einen Punkt, haben je nach Konstellation sowohl die Isländer als auch die Färöer-Inseln noch die Möglichkeit, an den Schweizern vorbeizuziehen.

Klar ist: Die Schweiz hat sich nicht nur wegen dieser Partie in diese Lage gebracht. Auch wenn die Ohrfeige gegen Island heftig war, dürfte die Schweiz das 1:2 gegen Luxemburg im Hinspiel noch mehr ärgern. Klar ist aber auch, dass die U21-Nati seit der Übernahme von Alex Frei als Trainer doch noch nicht so weit ist, wie gedacht. Die ersten drei Spiele wurden allesamt gewonnen, alle waren aber gegen verhältnismässig einfache Gegner.

Dazu kommt, dass die Schweiz vor allem in der ersten Halbzeit die Grundtugenden nicht erfüllt hat. Es hat an Kampf, Disziplin und Schnelligkeit im Kopf gefehlt. Das Aufbäumen nach der Pause und das damit verbundene 1:2 war nur ein kurzes Strohfeuer. So wird es mit der Quali für die EM schwer – selbst wenn man sich am letzten Spieltag noch in die Playoffs rettet.

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