«Meine Mutter war dagegen»: Corinna spricht über Ehe mit Schumi

- Eine neue Netflix-Doku beleuchtet Michael Schumachers WM-Saison 1994 – und zeigt auch Ehefrau Corinna.
- Die Dokumentation «Schumacher ‹94: Die Geburt einer Legende» ist ab dem 2. Oktober auf Netflix verfügbar.
- Corinna Schumacher enthüllt, dass ihre Mutter anfangs gegen die Beziehung war – weil Michael auf der Kartbahn «alle rausgeschubst» habe.
Seit seinem schweren Skiunfall am 29. Dezember 2013 wurde Formel-1-Legende Michael Schumacher (57) nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen. Zu diesem Zeitpunkt lag der Gewinn seines ersten Weltmeistertitels fast 20 Jahre zurück: 1994 durfte er sich am Ende der Saison erstmals zum Formel-1-König krönen lassen, bis 2004 sollten sechs weitere WM-Titel folgen.
Dem Beginn dieser beispiellosen Erfolgsgeschichte widmet sich die neue Netflix-Doku «Schumacher ‹94: Die Geburt einer Legende», die ab dem 2. Oktober bei dem Streamingdienst verfügbar ist. Doch nicht nur sportlicher Triumph steht im Mittelpunkt der 105 Minuten Laufzeit. Tragische Unfalltode von gleich zwei Konkurrenten werden darin ebenso beleuchtet wie Schumis Beziehung zu seiner damaligen Freundin und späteren Ehefrau Corinna.
«1994 war wie ein Film»
«Drama, Verlust, Liebe, Gefahr, Aufregung, Kontroverse. 1994 war wie ein Film», fasst David Coulthard die WM von damals zu Beginn der Doku zusammen. Für ihn war es die erste – als Ersatz für den tragisch verunglückten Ayrton Senna kam er überraschend für Williams-Renault zum Einsatz. Kurz zuvor war bereits Roland Ratzenberger beim Qualifying für dasselbe Rennen in Imola ums Leben gekommen.
Auch Corinna Schumacher kommt in der Doku zu Wort und erinnert sich daran zurück, wie sie am Rand der Strecke mit und um Michael bangte: «Der Michael wusste, mein Herz fährt mit, wenn er gewinnt. Aber mein Herz fährt auch mit, wenn er verliert. Mein Herz ist immer dabei.»
Viele Ikonen in Doku
Eine bislang unbekannte Anekdote gibt sie ebenfalls preis: Zu Beginn der jungen Liebe sei ausgerechnet Corinnas Mutter skeptisch gewesen, ob dieser überehrgeizige Jungspund der Richtige für ihre Tochter ist. Denn dieser «Schumi» habe sich auf der Kartbahn doch immer so rücksichtslos verhalten und alle rausgeschubst. «Meine Mutter war da voll dagegen»
Ihre Erinnerungen an das verrückte Formel-1-Jahr 1994 schildern unter anderem auch Flavio Briatore, Bernie Ecclestone und, aus deutscher Sicht, Reporter Kai Ebel und Kommentator Heiko Wasser. Dank eines umfangreichen Fundus an Archiv-Aufnahmen wird der unfassbare Saisonverlauf nicht nur detailreich nachgezeichnet. Selbstverständlich kommt in ihnen auch Schumacher selbst zu Wort.
Sven Forster (fss) arbeitet seit 2018 für 20 Minuten. Er ist seit Anfang 2024 als Blattmacher im Einsatz. Dazu leitet er seit September 2024 das Sportressort.
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