Armee-Modernisierung: Bis zu 700 neue Fachkräfte gesucht

- Das VBS plant, bis 2035 zwischen 660 und 700 neue Vollzeitstellen für Armee und Armasuisse zu schaffen.
- Die zusätzlichen Stellen müssen durch Stellenabbau in Führung, Kommunikation und Verwaltung kompensiert werden.
- Innerhalb der Armee stösst dieser Abbau laut SRF auf grossen Widerstand.
An Herausforderungen mangelt es der Schweizer Armee in den kommenden Jahren nicht: von Drohnenangriffen über Cyberkrieg bis hin zu Raketenabwehrsystemen. Milliarden werden in neue Ausrüstung investiert. Dafür braucht es auch Personal.
Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat diesen Bedarf erstmals beziffert. Laut einem von SRF zitierten Sitzungsprotokoll sollen bis 2035 zwischen 660 und 700 Vollzeitstellen für die Armee und das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) geschaffen werden. Diese verfügen derzeit über rund 9500 beziehungsweise 1000 Stellen.
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Grosser Widerstand
Um diese neuen Stellen zu schaffen, müssen jedoch anderswo Stellen gestrichen werden – insbesondere in den Führungsstrukturen, der Kommunikation und den administrativen Diensten. Laut SRF stösst diese Aussicht innerhalb der Armee auf grosse Vorbehalte. Auf Anfrage von SRF erklärt das VBS, die Diskussionen seien noch im Gang.
Für Verteidigungsminister Martin Pfister ist die Frage entscheidend: Stellen, die er nicht aus seinem eigenen Budget finanzieren kann, müssten im Rahmen der vom Bundesrat bereits bewilligten Kredite finanziert werden – und damit auf Kosten der Beschaffung von Luftverteidigungssystemen, Drohnen und der dringend benötigten Ausrüstung für die Cyberabwehr.
Wie findest du den Plan, für die Armee bis 2035 bis zu 700 zusätzliche Fachkräfte einzustellen?
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Arnaud Gallay (arg), geboren 1970, ist seit 2009 Redaktor von 20 Minutes.
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