«So einen Zusammenhalt hatten wir noch selten»

Krasniqi schwärmt über Kollers FCZ
«So einen Zusammenhalt hatten wir noch selten»
Der FC Zürich bleibt nach einem schwierigen Saisonstart zum vierten Mal in Folge ungeschlagen. Bledian Krasniqi und Marcel Koller nehmen auf und neben dem Platz eine Entwicklung der jungen FCZ-Mannschaft wahr.
Publiziert: vor 18 Minuten
In seinen fünf Jahren beim FCZ hat Bledian Krasniqi (25) so ziemlich alles miterlebt. Vom Kampf gegen den Abstieg in der vergangenen Saison bis zum sensationellen Meistertitel 2021/2022. Trotzdem sagt der Mittelfeldspieler nach dem 4:2-Sieg gegen den FC Thun: «Ich bin schon lange hier, aber dieses Team ist wirklich speziell. So einen Zusammenhalt hatten wir noch selten.»
Nach einem miesen Saisonstart scheint beim FCZ etwas zusammenzuwachsen. Nicht nur in der Kabine, sondern auch auf dem Platz. Nach acht Punkten aus den letzten vier Spielen sind die Zürcher plötzlich in der oberen Tabellenhälfte anzutreffen. Und das, obwohl Trainer Marcel Koller (65) aufgrund von Verletzungen und ausgebliebenen Sommer-Transfers kaum routinierte Spieler zur Verfügung stehen.
Sieben U21-Spieler gegen Thun
Gegen Thun kommen mit Silas Huber (21), Neil Volken (19), Leandro Schödler (20), Doron Lichtenstein (20), Nevio Di Giusto (21), Jill Stiel (18) und Din Ramic (17) sieben Spieler aus dem eigenen Nachwuchs zum Einsatz, die 21 oder jünger sind – vier davon von Anfang an.
«Das sagt vieles aus», findet Krasniqi. Mit so vielen jungen Spielern habe es zu Saisonbeginn zwar etwas Zeit gebraucht, «aber wir sind schnell zusammengewachsen und machen innerhalb des Teams auch privat viel zusammen». Dass FCZ-Trainer Koller der Ruf vorauseilt, nicht auf junge Spieler zu setzen, kann Krasniqi darum nicht nachvollziehen. «Diesen Eindruck habe ich überhaupt nicht. Ich sehe in jedem Training, wie er mit den jungen Spielern arbeitet», so Krasniqi.
Koller fördert Zusammenhalt
Dass sein Mittelfeldspieler derart von der Stimmung innerhalb der Mannschaft schwärmt, freut Koller. «Ich weiss nicht, wie es vorher gewesen ist. Aber es ist wichtig, den Zusammenhalt zu fördern. Das habe ich immer so gemacht», so der FCZ-Trainer. «Wir brauchen auf und neben dem Platz ein Miteinander.»
Koller ist der Meinung, dass sein Team innerhalb der vergangenen Monate eine Entwicklung durchgemacht hat. «Wir sind zwar noch nicht am Ende, trotzdem ist es schon jetzt wichtig, Spiele zu gewinnen», so der Zürcher. Das gebe mehr Selbstvertrauen, als wenn man zwar immer gut spielt, dabei aber keine Erfolgserlebnisse einfährt. «Wenn du gewinnst, hören die Spieler sicher etwas mehr zu», so Koller.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 10 | 24 | 28 | |
2 | BSC Young Boys | 10 | 15 | 22 | |
3 | FC Sion | 10 | 6 | 19 | |
4 | FC Zürich | 10 | -4 | 14 | |
5 | Servette FC | 10 | 1 | 13 | |
6 | FC Basel | 9 | 0 | 13 | |
7 | FC St. Gallen | 9 | -3 | 13 | |
8 | FC Luzern | 10 | -5 | 12 | |
9 | FC Thun | 10 | -10 | 10 | |
10 | Grasshopper Club Zürich | 10 | -13 | 8 | |
11 | FC Vaduz | 9 | -3 | 6 | |
12 | FC Lausanne-Sport | 9 | -8 | 6 |
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