Polizei schliesst Gewalteinwirkung als Todesursache aus

- In Derendingen SO kam es am Samstagabend zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen – ein Mann starb noch vor Ort.
- Die Polizei schliesst eine Gewalteinwirkung als Todesursache aus; rechtsmedizinische Abklärungen laufen weiter.
- Ein mutmasslich Beteiligter flüchtete mit dem Auto und prallte in einen Kreisverkehr – er wurde mittelschwer verletzt ins Spital gebracht.
Am Samstag gegen 20.20 Uhr ist es im Bereich der Coop-Tankstelle an der Luzernstrasse in Derendingen zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Wie die Kantonspolizei Solothurn am Sonntag mitteilt, dürften sich die Männer gemäss derzeitigen Erkenntnissen gekannt haben.
Ein Mann sei trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmassnahmen noch vor Ort verstorben. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben Ermittlungen und rechtsmedizinische Abklärungen eingeleitet. Diese haben in der Zwischenzeit ergeben, dass eine Gewalteinwirkung als Todesursache ausgeschlossen werden kann. Die weiteren Abklärungen sind im Gang.
Beteiligter Mann mittelschwer verletzt
Ein mutmasslich an der Auseinandersetzung beteiligter Mann flüchtete mit einem Auto auf der Luzernstrasse in Richtung Subingen. Im Bereich des folgenden Kreisverkehrs prallte das Auto frontal in mehrere Betonblöcke und kam auf dem Kreisverkehrsplatz zum Stillstand.

Der Mann wurde dabei mittelschwer verletzt. Er konnte durch die Polizei angehalten werden und wurde durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht.
Die Kantonspolizei sucht Zeugen:
Personen, die sachdienliche Angaben zum Selbstunfall machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Solothurn in Verbindung zu setzen, Telefon 032 627 81 17.
Im Einsatz standen nebst der Polizei und der Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn der Rettungsdienst, ein Notarztteam, Angehörige der Feuerwehr Derendingen, ein Care Team, ein Institut für Rechtsmedizin, ein Abschleppdienst sowie ein Bestattungsunternehmen.
Daniel Krähenbühl (dk) arbeitet seit 2017 für 20 Minuten. Er leitet das Regionennetzwerk mit Fokus auf Stadtpolitik, Kriminalität, Gesellschaft und Recherche.
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