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Sunday, September 13, 2026

Grausamer Fund in Griechenland: Toter Säugling in Kühltruhe – Verdacht auf Kinderhandel

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Grausamer Fund in Griechenland

Toter Säugling in Kühltruhe – Verdacht auf Kinderhandel

Schock in Athen: Ende August fand die Polizei einen toten Säugling in einer Kühltruhe. Ein griechisch-deutsches Paar wurde festgenommen, der Mann steht unter Verdacht des Kinderhandels.

Publiziert: vor 23 Minuten

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Polizei fand am 30. August toten Säugling in Athener Wohnung
  • Kind hatte 10 Stichwunden, Eltern in Haft
  • Cloudspeicher zeigt Fotos mit vermissten Babys, Verdacht auf Kinderhandel
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Fabrice ObristRedaktor News

Am 30. August räumte die griechische Polizei eine Wohnung in Athen. Dabei stiessen die Beamten auf einen toten Säugling, der in einer Plastiktüte in einer Kühltruhe lag. Ausserdem befanden sich drei weitere Kinder (9, 12, 15) in der Wohnung, die dem Jugendamt übergeben wurden.

Beim Ehepaar, das in der Wohnung lebte, handelt es sich um einen Griechen (43) und eine Deutsche (38). Sie wurden noch vor Ort festgenommen.

Was ist über den toten Säugling und die Todesursache bekannt?

Der zwischen acht und neun Monate alte Junge wies am Rücken zehn Wunden auf, die durch einen spitzen Gegenstand verursacht wurden. Diese schweren Verletzungen wurden laut Euronews als unmittelbare Todesursache eingestuft, weshalb die Ermittler ein Tötungsdelikt vermuten.

Welche konkreten Vorwürfe richten sich gegen das festgenommene Paar?

Der Grieche und die Deutsche sitzen derzeit in einem griechischen Gefängnis, unter anderem, weil sie geringe Mengen an Drogen besassen. Dem Mann wird jedoch vorgeworfen, seine Partnerin nach Griechenland verschleppt und dort zur Prostitution gezwungen zu haben.

Dem griechischen Portal real.gr zufolge wird der 43-jährige Mann zudem des Kinderhandels verdächtigt.

Worauf stützt sich der Verdacht?

Die Polizei stiess bei der Wohnungsräumung auf einen Cloudspeicher des Mannes. Darauf befanden sich Fotos des Beschuldigten, die ihn mit weiteren, vermissten Säuglingen zeigen. Zudem fehlte bei einem Baby die Geburtsurkunde, und bei einem anderen schloss ein DNA-Test den Griechen als Vater aus.

Auf dem Speicher soll sich auch eine Aussage eines Verwandten befinden, die auf Kinderhandel hindeutet. So soll das Familienmitglied den Mann darin laut «Bild» in scharfem Ton fragen, ob er das erste Baby verkauft habe.

Was ist über die drei Kinder bekannt, die in der Wohnung angetroffen wurden?

Die drei Kinder wurden in ein Kinderspital gebracht, wo sie untersucht wurden. Beim neunjährigen Jungen und dem 15-jährigen Mädchen wurden sexuell übertragbare Krankheiten festgestellt. Der Zustand des zwölfjährigen Jungen ist nicht genauer bekannt. Seit der Untersuchung befinden sie sich in der Obhut des Jugendamts.

Wie kam die Polizei dem Paar auf die Schliche?

Das Paar lebte in einer Ferienwohnung in Kypseli, einem Stadtteil von Athen. Der Besitzer der Ferienwohnung alarmierte die Beamten, nachdem das Paar die vereinbarte Miete nicht zahlte und er zudem Verdacht schöpfte, dass die beiden in seiner Wohnung Drogen konsumierten.

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