Werbeverträge weg – Mbappés Mao-Spruch löst weitreichende Reaktionen aus

Kylian Mbappé hat nach einem mutmasslichen Scherz über Chinas Staatsgründer Mao Zedong mehrere Werbeverträge in China verloren. Unter anderem beendeten ein Sportgetränke-Hersteller, ein Molkereikonzern und eine Social-Media-Plattform ihre Zusammenarbeit mit dem 27-jährigen Franzosen. Das Staatsfernsehen zeigt keine Werbung mehr mit dem Fussballer.
Auslöser war offenbar ein im Internet verbreitetes Video. In diesem sagt Mbappé, das lustigste Meme, das er je gesehen habe, sei eines, bei dem sein Gesicht per Photoshop auf das Gesicht eines «chinesischen Diktators» montiert worden sei.
Auch Politik greift ein
Ein Sprecher des chinesischen Aussenministeriums zeigte sich irritiert. In China gelten Witze über den 1976 verstorbenen Mao als besonders sensibles Thema.
Der bei Real Madrid engagierte Mbappé zeigte sich über seine «unüberlegte» Äusserung reumütig: «Ich entschuldige mich bei allen, die sich durch meine Worte gekränkt gefühlt haben», liess er mitteilen. Auch die spanische Liga drückte ihr Bedauern über Mbappés Äusserung aus.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.