«Es fühlt sich richtig an»: Auch Fassnacht tritt aus der Nati zurück
«Es fühlt sich richtig an»
Auch Fassnacht tritt aus der Nati zurück
Nach acht Jahren in der Schweizer Nationalmannschaft verkündet Christian Fassnacht seinen Rücktritt. Der 32-Jährige ist dankbar für jeden Moment, den er mit der Nati erleben durfte – ganz besonders bei den grossen Turnieren.
Publiziert: vor 11 Minuten
Aktualisiert: vor 2 Minuten
Darum gehts
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- Christian Fassnacht beendet mit 32 Jahren seine Karriere in der Nati
- Höhepunkt war der EM-Achtelfinal 2021 gegen Frankreich mit entscheidenden Aktionen
- In 24 Länderspielen seit 2018 erzielte er fünf Tore
Nick RohnerPraktikant Sportdesk
Gut zwei Wochen nach Silvan Widmer tritt auch Christian Fassnacht aus der Schweizer Nati zurück. Der 32-jährige Zürcher absolvierte seit seinem Debüt 2018 24 Partien und erzielte dabei fünf Treffer. Auf Instagram verkündet der YB-Star emotional: «Man sollte dann aufhören, wenn es am Schönsten ist. Jetzt fühlt es sich richtig an, aber es schmerzt.»
Als Highlight sieht Fassnacht den EM-Achtelfinal 2021 gegen Frankreich: Als die Schweiz gegen den damaligen Weltmeister 1:3 in Rückstand lag, wurde er in der 79. Minute eingewechselt. Eine erste Balleroberung stand am Ursprung des Anschlusstreffers zum 2:3 (81.), eine zweite zum Ausgleich kurz vor Schluss. Fassnacht erinnert sich aber auch gerne an kleinere Momente: «Auch an mein Debüt oder meinen letzten Auftritt für die Nati an der WM gegen Kanada erinnere ich mich gerne zurück.»
«Er war der Inbegriff des Teamplayers»
Nationaltrainer Murat Yakin schätzt Fassnacht sehr: «Wir werden Fassi als sehr bodenständigen und loyalen Spieler in Erinnerung behalten. Er war der Inbegriff des Teamplayers und immer mit vollem Einsatz dabei. Dafür gebührt ihm grösster Dank und Anerkennung. Wir wünschen ihm für seine Karriere im Klub von Herzen alles Gute.»
Der Offensivspieler tritt als zweifacher WM- und einmaliger EM-Teilnehmer aus dem Nationalteam zurück: «Ich bin den Menschen, die mich auf diesem Weg begleitet haben, wahnsinnig dankbar. Dabei denke ich an Murat Yakin und Vladimir Petkovic, an alle Teamkollegen und Staffmitglieder. Genau das macht die Nati aus: das Erlebnis und die gute Zeit miteinander. Das werde ich sehr vermissen. Zudem war es für mich immer mit grossem Stolz verbunden, die Schweiz vertreten und den Fans etwas zurückgeben zu dürfen.»
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