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Saturday, September 12, 2026

Showbiz, Übergriff, Rückzug: Das bewegte Leben von Moneygirl Corinne Müller

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Showbiz, Übergriff, Rückzug

Das bewegte Leben von Moneygirl Corinne Müller

Corinne Müller, einst bekannt als TV-Star und «Bachelor»-Gewinnerin, enthüllt in «G&G Deeptalk» erstmals die schockierenden Details ihres jahrelangen sexuellen Missbrauchs.

Publiziert: vor 14 Minuten

Aktualisiert: vor 2 Minuten

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Corinne Müller spricht erstmals über jahrelangen sexuellen Missbrauch
  • Täter ist verstorben, sodass keine Stellungnahme mehr möglich war
  • Sie erzählt ihre Geschichte im neuen Blick-Format «G&G Deeptalk»
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Flavia SchlittlerRoyal- und People-Expertin

Sie gehörte zu den bekanntesten TV-Gesichtern der Schweiz. Corinne Müller (39) war blond, präsent und in den Jahren rund um 2010 durch ihre Vielseitigkeit immer wieder in einer neuen Rolle am TV und auf der Kinoleinwand zu sehen.

Als Moneygirl Nummer neun steht sie in Roman Kilchspergers (56) beliebter Spielshow «Deal or No Deal» auf der grossen Bühne im Schweizer Fernsehen. «Dadurch kann ich neue interessante Kontakte knüpfen», sagt sie damals. Ein Jahr lang gehört sie zur Crew, bevor die Sendung 2010 eingestellt wird.

2012 folgt der nächste grosse Auftritt. Als «Cam» zieht Corinne Müller in die erste Schweizer «Der Bachelor»-Staffel bei 3+ ein. Der damals 29-jährige Lorenzo Leutenegger wählt die Aargauerin zur Siegerin. Doch die grosse TV-Liebe mit dem Rosenkavalier hält nur vier Monate. «Richtige Liebesgefühle haben sich in all der Zeit trotzdem keine entwickelt», sagt sie damals dazu.

Sexueller Missbrauch statt Karrieresprung

Nur kurz darauf geht es für die Corinne Antigone Müller – so ihr ganzer Name – vom Privatfernsehen auf die Kinoleinwand. In der Komödie «Himmelfahrtskommando» spielt sie die Sekretärin Fiona an der Seite von Schauspieler Beat Schlatter (65). Doch hinter der glamourösen Welt im Scheinwerferlicht sieht es in ihr düster aus. Sie lernt beruflich einen Mann kennen, der sie weiter aufbauen will. «Er hat mich gelockt mit Frauen, die meine Vorbilder waren und die er angeblich aufgebaut hat. Alles eine Lüge. Er war ein Narzisst wie aus dem Bilderbuch.»

Was sie erlebt, ist kein Karrieresprung, sondern sexueller Missbrauch. Massagen, Penetration, den Druck, einen Orgasmus zu bekommen. Und immer sein Beschwichtigen, das würden alle Frauen machen, das gehöre dazu. «Ich wurde jede Woche sexuell missbraucht», sagt sie. «Es war der absolute Horror für mich.» Durch ein Gespräch mit einer Freundin werden ihr die Augen geöffnet, und es gelingt ihr, sich aus seinem «Konstrukt aus Hirnwäsche, Lügen und Manipulation» zu lösen. Corinne Müller bricht den Kontakt zum Mann ab, zieht sich aus der Öffentlichkeit zurück.

Sie enthüllt schockierende Details

Die Frau, die sich vor der Kamera einen Namen gemacht hat, hat sich zurückgezogen und ihr Leben neu geordnet. Sie bezeichnet sich heute als Freigeist, Hexe des Landes und ist Reel-Creatorin aus Leidenschaft. Nun steht Corinne Müller wieder vor der Kamera und erzählt erstmals öffentlich ihre ganze Geschichte. Im neuen Blick-Format «G&G Deeptalk» geht es nicht mehr um «Cam», das Moneygirl oder die Bachelor-Siegerin. Es geht um die Frau dahinter. Sie packt schonungslos aus, nennt schockierende Details der Übergriffe, die sie erleben musste.

«Als ich entschieden habe, mein Martyrium öffentlich zu machen, nehme ich jetzt auch alles wieder an, was mich ausmacht mit meinem ganzen Namen.» Nach Jahren im Rampenlicht ist das ihr persönlichster Auftritt. Diesmal spielt sie keine Rolle. Diesmal erzählt sie ihre eigene Geschichte. Die Person, gegen die sich Corinne Müllers Anschuldigungen richten, ist inzwischen verstorben. Blick hat davon erst bei der geplanten Konfrontation mit den Vorwürfen erfahren. Eine Stellungnahme war deshalb nicht mehr möglich.

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