Schüsse in Aarau: «Wir entschuldigen uns für unseren Sohn»

Erstmals äussert sich der Vater des mutmasslichen Schützen von Aarau öffentlich. Gegenüber der Zeitung «Quotidien Jurassien» spricht er über die letzten Gespräche mit seinem Sohn und dessen langjährige psychische Erkrankung.
Der Vater denkt vor allem an die Opfer, an die junge Frau, die gestorben ist, an ihre Angehörigen und an die Verletzten. «Wir entschuldigen uns für unseren Sohn», sagt er sichtlich mitgenommen. In der Nacht vom 30. auf den 31. August wurde die Familie von der Polizei geweckt. Erst als Beamte das Zimmer des 43-Jährigen im Elternhaus durchsuchten, erfuhren die Eltern von einem möglichen Zusammenhang mit der Schiesserei.
Zuletzt gesehen hatten die Eltern ihren Sohn am Freitag vor der Tat. Er sei mit seinem ausgebauten Bus losgefahren, wie er das öfter tue. Für die folgende Woche war ein Treffen in Italien geplant gewesen. Die letzte Nachricht an die Mutter habe gelautet, er sei gut angekommen. Wo er sich davor aufgehalten habe, wisse die Familie bis heute nicht.
Wie der Vater weiter gegenüber dem «Quotidien Jurassien» erzählt, habe sich sein Sohn in den vergangenen Jahren immer mehr zurückgezogen.
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Florian Osterwalder (fos) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten und ist stellvertretender Co-Leiter des Newsdesks.
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