The Jerusalem PostHaredi parties, Yashar, coalition bloc lose seats in Knesset, as Otzma Yehudit gains one - pollESPNMLB insiders predict the playoffs: Bold takes, dangerous teams and breakout starsCNN TürkMansur Yavaş'ın istifa süreci: Kırılma noktası 9 Eylül'deki görüşme olduPunch2027: Moghalu rejects Atiku campaign appointmentInquirerSibuyan residents file complaint vs council over mining projectESPN DeportesPorter jugará para Steelers en 2026, fecha inciertaBollywood HungamaEXCLUSIVE: CBFC censors 7 seconds of frontal nudity visuals in Robert Pattinson-starrer PrimetimeObservador DesportoÓculos espiões e livros por IA: o fim da privacidade?SözcüHerkesin burun kıvırdığı işi yaparak ayda 345 bin lira kazanıyorUOLMacron enviará militares e sistemas de defesa para a Arábia SauditaVariety‘Unabomber’ Review: A Portrait of the Terrorist as a Young Man, Given a Hokey TV-Movie Glossالنهارفوكوياما يعود ليصحح التاريخ: من "نهاية التاريخ" إلى "مملكة الإنسان الأخير" ... هل كان الملل هو من أيقظ الوحوش؟
The Daily Newsstand · Free, Always
Friday, September 25, 2026

Künstliche Intelligenz – Wo KI auf der Baustelle bereits mitmischt

Translate

Künstliche Intelligenz Wo KI auf der Baustelle bereits mitmischt

Die Baubranche setzt vermehrt auf den Einsatz künstlicher Intelligenz. Sie soll nicht nur die Arbeit erleichtern, sondern auch Nachwuchs für den Bau begeistern.

25.09.2026, 05:55

«Bauen besteht heute etwa zur Hälfte aus Administration. Darum sind wir froh, dass uns KI hier unterstützt», sagt Dominik Lüthi, Sprecher des Schweizerischen Baumeisterverbands.

Wie gross das Interesse am Thema ist, spürt der Verband direkt. Seit Anfang 2025 bietet er KI-Workshops an. Über 300 Personen haben bereits teilgenommen und die Nachfrage steigt weiter.

Während zu Beginn vereinzelt Workshops stattgefunden hätten, sind es heute vier bis fünf pro Quartal. Der Verband plant weitere Kurse.

KI übernimmt den Papierkram

KI wird vor allem dort eingesetzt, wo geplant, gerechnet und dokumentiert werden muss. Sie unterstützt bei Kalkulationen, der Arbeitsvorbereitung oder sonstigen administrativen Aufgaben.

Wer teert wann welche Strasse? Wann kommen Walzen und Bagger zum Einsatz? Wie werden die Mitarbeitenden eingeteilt, damit Lärmschutzvorgaben eingehalten werden? Wie berechnet man die Offerten? Die KI kann dabei helfen, eine Baustelle effizienter zu planen.

Auf der Baustelle selbst spielt KI gemäss Lüthi bislang eine kleinere Rolle. «Der klassische Maurer arbeitet heute kaum direkt mit KI.» Doch für Rapporte oder Baustellendokumentationen greift man auf der Baustelle mittlerweile auf KI zurück.

Kampf gegen den Fachkräftemangel

Angetrieben wird diese Entwicklung von zwei grossen Herausforderungen der Branche: dem Fachkräftemangel und der Frage, wie man junge Menschen für den Bau begeistern kann.

In der Baubranche fehlt Personal, gleichzeitig gibt es viel Arbeit. KI soll helfen, indem sie zeitaufwendige Büroarbeit übernimmt und somit die Mitarbeitenden entlastet.

Junge Leute wollen einen Job, den es in ein paar Jahren noch gibt.

Die Branche hofft, mit moderner Technologie attraktiver für den Nachwuchs zu sein.

Gleichzeitig kann KI Maurerinnen oder Poliere nicht ersetzen. «Junge Leute wollen einen Job, den es in ein paar Jahren noch gibt», sagt Lüthi. Gerade darin sieht er einen Vorteil der Bauberufe.

Junge Berufsleute setzen auf KI

Wie selbstverständlich junge Berufsleute mit KI umgehen, zeigt der Blick auf die «World Skills» in Shanghai. Parallel zu den Wettkämpfen wird auf einer Konferenz über die Auswirkungen von KI auf die Arbeitswelt diskutiert.

Wenn es eine Fehlermeldung gibt, frage ich ChatGPT, statt ein Handbuch mit mehreren Hundert Seiten durchzulesen.

An den «World Skills» dabei sind auch die Schweizer Teilnehmer Arno Zehnder und Julian Fürer. Zehnder, Polymechaniker im vierten Lehrjahr, nutzt KI als digitalen Helfer bei der Fehlersuche: «Wenn es eine Fehlermeldung gibt, frage ich ChatGPT, statt ein Handbuch mit mehreren Hundert Seiten durchzulesen.»

Allerdings kennt er auch die Grenzen der Technologie. Bei älteren Maschinen fehlen der KI oft die nötigen Informationen.

Chatbot statt Taschenrechner

Auch Julian Fürer, Anlagebauer im vierten Lehrjahr, setzt KI ein. Statt komplizierte Winkel und Biegungen von Chromstahlrohren selbst zu berechnen, lässt er sich von KI helfen: «Sie rechnet viel schneller als ich. So gewinne ich Zeit und bin effizienter.» Bei anspruchsvolleren Fragestellungen stosse die KI aber rasch an ihre Grenzen.

Fürer ist dennoch überzeugt, dass KI künftig in Werkstätten eine grössere Rolle spielen wird. Auch in der Berufsschule werde das Thema wichtiger. Die Lehrpersonen würden KI zunehmend in den Unterricht einbinden.

View the original on SRF News →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.