Trump will Kampfsportunternehmer White als Pressesprecher
UFC-Chef White Trump wirbt um Kampfsportunternehmer als Sprecher
Stand: 08.11.2026 • 10:59 Uhr
"Ein gewalttätiger Kämpfer und Krieger": Mit einem unkonventionellen Vorschlag löst US-Präsident Trump Rätselraten aus: Der Chef der Kampfsportliga UFC soll Pressesprecher werden. Oder gibt es ein Missverständnis?
US-Präsident Donald Trump hat den Kampfsportunternehmer Dana White als nächsten Sprecher des Weißen Hauses ins Gespräch gebracht. White habe ein entsprechendes Angebot bekommen, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. "Dana, bitte nimm den Job an", schrieb der Präsident und lobte ihn als "gewalttätigen Kämpfer und Krieger".
White habe die "unorthodoxe Idee" abgelehnt, berichtete der Nachrichtensender CNN unter Berufung auf eine informierte Person. Wenig später äußerte sich der Kampfsportunternehmer selbst nur vage dazu: White sagte, er wolle sich am Montag mit Trump treffen. Danach könne er mehr sagen.
UFC-Kämpfer als "Assistenten"
Zunächst stand die Frage im Raum, ob es ein ernst gemeintes Jobangebot an White gab oder der Beitrag Teil einer Kampagne des Präsidenten gegen die Demokratische Partei war, die die Zwischenwahlen klar gewonnen hatten. Denn Trump verband seine Ankündigung mit Attacken auf die "wahnsinnigen Linken", vor denen man sich schützen müsse. White solle dafür Kämpfer der von ihm geführten Kampfsportliga UFC als "Assistenten" mitbringen.
Der Sprecherposten im Weißen Haus ist schon seit Wochen unbesetzt. Die im Oktober eingesetzte Katie Zacharia gab das Amt nach nur wenigen Tagen auf. Sie hatte nur eine kurze Pressekonferenz gegeben, in der sie mit Unsicherheit auffiel.
Online-Spekulationen über Verwechslung
Gleichzeitig breiten sich in sozialen Netzwerken Spekulationen aus, es müsse sich um eine Verwechselung handeln: Tatsächlich gab es in Trumps in erster Amtszeit eine Pentagon-Sprecherin namens Dana W. White. Jemand aus seinem Stab habe Trump die Personalie vorgeschlagen, dieser habe jedoch geglaubt, der UFC-Chef sei gemeint, so die wilde Theorie, die online für große Erheiterung sorgt - für die es allerdings keine tatsächlichen Anhaltspunkte gibt.
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