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Friday, September 11, 2026

Verheerende Busunglücke – Die schwersten Carunfälle der Schweiz: eine Chronologie

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Beim Unfall eines Reisecars in Susch GR sind mehrere Personen gestorben. In den letzten Jahrzehnten kam es in der Schweiz mehrfach zu schweren Reisecarunfällen, bei denen Menschen ihr Leben verloren. Eine Auswahl aus der jüngeren Geschichte.

13. März 2013: Carunglück in Siders – 28 Tote

Ein belgischer Reisebus prallte auf der A9 bei Siders VS gegen eine Tunnelwand. 28 Menschen starben, darunter 22 belgische und niederländische Kinder, deren Lehrer und die beiden Busfahrer. 24 weitere Personen wurden verletzt, davon drei besonders schwer. Es handelte sich um das schwerste Busunglück in der Schweiz seit rund 30 Jahren.

16. September 2006: Kollision im Viamala-Tunnel – 9 Tote

Ein schwerer Unfall zwischen einem Reisecar und zwei Personenwagen im Viamala-Tunnel der A13 zwischen Thusis und Andeer kostete neun Menschen das Leben. Im Bus waren 23 Personen einer Mannschaft des Eishockeyclubs GDT Bellinzona zu einem Match nach Uzwil SG unterwegs. Aus dem Bus konnten sich 21 Personen retten. Im Viamala-Tunnel gibt es keinen Fluchtstollen.

17. April 2005: Carunfall am Grossen St. Bernhard – 12 Tote

Bei einem Carunfall am Grossen St. Bernhard wurden bei der Walliser Gemeinde Orsières 12 Menschen getötet und 15 zum Teil schwer verletzt. Der Reisecar war auf der Nordseite des Grossen St. Bernhard zwischen Orsières und Liddes von der Strasse abgekommen. Das Fahrzeug überschlug sich zuerst auf einem steilen Hang mehrmals, bevor es rund 200 Meter über eine steile Felskuppe in eine Schlucht stürzte. Mehrere Passagiere wurden aus dem Fahrzeug geschleudert.

25. Juli 1992: Busunglück am Nufenenpass – 6 Tote

Bei einem schweren Busunfall auf der Tessiner Seite des Nufenen verloren sechs deutsche Touristen und ein Amerikaner das Leben. Der Reisebus war mit insgesamt 49 Personen an Bord verunfallt. Das Fahrzeug stürzte an einer Spitzkurve rund 10 Meter in die Tiefe, überschlug sich und landete schliesslich auf dem Dach. Rund 30 Passagiere erlitten Verletzungen.

12. September 1982: Zug erfasst Reisecar in Pfäffikon ZH – 39 Tote

Wegen einer handbetriebenen Barriere, die nicht geschlossen war, raste in Pfäffikon ZH ein Zug in einen Reisecar. Das Fahrzeug wurde zerfetzt. 39 Menschen starben. Das Unglück war das schwerste seit 100 Jahren in der Schweiz, bei dem eine Bahn beteiligt war.

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