Trump liebäugelt mit weiteren Kabinettsänderungen

Stabschefin gefeuert
Trump liebäugelt mit weiteren Kabinettsänderungen
Nach dem Debakel der Republikaner bei den Midterms ersetzt US-Präsident Donald Trump seine Stabschefin Susie Wiles durch Stephen Miller. Zudem kündigt er in einem Interview mögliche weitere Änderungen im Kabinett an.
Publiziert: vor 20 Minuten
- Nach dem Midterm-Debakel ersetzt Trump Wiles durch deren Stellvertreter Stephen Miller.
- Weitere Kabinettswechsel stellte er in Aussicht.
- Kriegsminister Hegseth bleibt trotz Kritik und Impeachment-Druck vorerst im Amt.
Marian NadlerRedaktor News
Nach dem Debakel der Republikaner bei den Midterms lässt US-Präsident Donald Trump (80) Köpfe rollen. Bevor der mächtigste Mann der Welt sich fürs Wochenende nach Florida begab, gab er bekannt, dass er seine Stabschefin Susie Wiles (69) durch ihren Stellvertreter Stephen Miller (41) ersetzt.
Gleichzeitig liess Trump in der Sendung «60 Minutes» durchblicken, dass Wiles nicht die einzige hochrangige Regierungsbeamtin sein wird, die als Reaktion auf die verlorenen Zwischenwahlen ihren Posten verlassen wird. Trump plant eine Kabinettsumbildung.
Trump bedankt sich bei Susie Wiles
«Ich liebe mein Kabinett. Ich finde es gut, aber ich werde vielleicht ein paar Änderungen vornehmen», sagte der US-Präsident, wollte aber nicht verraten, über welche Personen er konkret nachdenkt.
Am Freitagnachmittag US-amerikanischer Zeit hatte Trump auf seiner Plattform verkündet: «Susie Wiles, die hervorragende Arbeit geleistet hat, wird in die politische Organisation von Trump wechseln. Ich möchte ihr für ihren Dienst als Stabschefin danken – sie hat grossartige Arbeit geleistet!»
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Hegseth: «Wir geben nicht nach»
Trump bekräftigte in dem «60 Minutes»-Interview sein Vertrauen in den unter Druck stehenden Kriegsminister Pete Hegseth (46). «Wir haben zwei Kriege gewonnen», behauptete Trump und nannte unter anderem die Militäroperation in Venezuela. Auf die Frage, ob er Hegseth den Erfolg der Venezuela-Operation zuschreibe, antwortete Trump: «Nein, aber er war daran beteiligt.»
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Abgeordnete der Demokraten und der Republikaner haben im Vorfeld eines möglicherweise bald stattfindenden Impeachment-Votums gegen den Pentagon-Chef die Führungsqualitäten und das Urteilsvermögen Hegseths infrage gestellt. Hegseth hat einen Rücktritt ausgeschlossen. «Wir geben nicht nach. Und das gilt insbesondere jetzt», sagte er am Donnerstag in einer Videobotschaft.
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