Tierische Schlafforschung – Schlafen Spinnen wie wir?

Im Schlaflabor kleben beim Menschen Elektroden an Kopf und Gesicht. Sie messen neben Augenbewegungen und Muskelspannung die Hirnströme, also die gebündelten elektrischen Signale vieler Nervenzellen. Erst zusammen verraten sie die Schlafphase: Im REM-Schlaf beispielsweise zeigt das Gehirn ähnliche Aktivität wie im Wachzustand, die Augen huschen hin und her und die Muskeln sind schlaff.
Die Hirnstrommessung gilt als Goldstandard, auch bei Säugetieren und Vögeln. Bei den meisten Wirbellosen ist sie aber (noch) nicht machbar. Dann bleiben nur Verhaltensbeobachtungen: Schlafhaltung, Reglosigkeit, Weckbarkeit, eine erhöhte Weckschwelle und Nachholschlaf.
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