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Sunday, September 20, 2026

«Kein Team erlebt so was!»: Servette-Trainer Gourvennec ist stinksauer auf die Liga

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«Kein Team erlebt so was!»

Servette-Trainer Gourvennec ist stinksauer auf die Liga

Die Genfer verpassen beim 2:3 in Bern knapp den dritten Sieg im dritten Spiel ihrer englischen Woche. Trainer Jocelyn Gourvennec kennt den Grund für die späten Gegentore.

Publiziert: vor 14 Minuten

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Servette verliert 2:3 gegen YB nach 2:0-Führung in Bern
  • Trainer Gourvennec kritisiert drei Auswärtsspiele auf Kunstrasen in sieben Tagen
  • Kingstone Mutandwa mit drei Toren in drei Spielen binnen einer Woche
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Florian RazReporter Fussball

Eigentlich könnte Jocelyn Gourvennec (54) durchaus zufrieden sein. Nach einem sackschwachen Saisonstart hat seine Mannschaft in der vergangenen Woche so richtig in der Super League eingestempelt. Neue Spieler verleihen der Offensive endlich Durchschlagskraft. Und mit sechs Punkten aus drei Auswärtsspielen lässt es sich trotz eines 2:3 bei den Young Boys leben. Auch weil dadurch die Jobsicherheit vor dem langen Nationalmannschaftsunterbruch massiv gestiegen ist.

Aber der Trainer von Servette hat keine gute Laune, als er nach dem Spiel in Bern vor die Medien tritt. Im Gegenteil. Der Franzose ist stinksauer auf die Liga. «Wir konnten körperlich nicht bis zum Ende mithalten, weil wir etwas erlebt haben, was keine Mannschaft jemals in einer Meisterschaft erlebt», enerviert er sich: «Nämlich drei Spiele auswärts auf Kunstrasen in sieben Tagen.»

Fast sieht es nach perfekten Plastiktagen aus

Die Genfer haben ihre englische Woche am letzten Sonntag beim Derby in Lausanne mit einem 1:0-Sieg angefangen. Am Donnerstag folgte das 4:2 bei Meister Thun. Nun also am Samstag das 2:3 bei den Young Boys – nach einer 2:0-Führung.

Bis knapp 20 Minuten vor Spielschluss sieht es danach aus, als könnten die Genfer ihre Tage auf Plastik sogar mit dem Punktetotal abschliessen. Dann kommt der doppelte Samuel Essende (28). Und Gourvennec knurrt: «Wir haben eine verrückte Woche hinter uns. Es ist ein Wunder, dass sich niemand verletzt hat. Ein Wunder.»

Gut möglich, dass Gourvennec in Bern auch noch aus einem anderen Grund leicht angesäuert ist. Sein Team hat in diesem Sommer einen Umbruch der gröberen Sorte erlebt. Sieben Sommerzugänge spielen im Wankdorf für Servette. Viele von ihnen sind erst kurz vor Transferschluss in Genf gelandet. Sie alle muss der Trainer jetzt erst einmal zu einem Team zusammenschrauben.

Da hilft die lange Nationalmannschaftspause. Auch wenn sich mit Goalie Edvinas Gertmonas (30) und Stürmer Kingstone Mutandwa (23) zwei Sommerzugänge gleich wieder zu ihren nationalen Auswahlen verabschieden.

Aber wenn sich Gourvennec in einer stillen Minute noch einmal die Leistung von Mutandwa anschaut, müsste sich seine Laune merklich bessern. Der Sambier hat alle Anlagen, um in dieser Liga zur Attraktion zu werden. Das sieht man in Bern sogar im dritten Spiel auf Kunstrasen innerhalb von sieben Tagen. Mutandwas Bilanz in diesen drei Spielen? Drei Tore. Verrückt. Aber im positiven Sinn.

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Mannschaft

SP

TD

PT

1

FC Lugano

FC Lugano

8

16

22

2

BSC Young Boys

BSC Young Boys

9

13

19

3

FC Sion

FC Sion

9

9

19

4

FC Basel

FC Basel

8

2

13

5

FC Luzern

FC Luzern

9

-1

12

6

FC Zürich

FC Zürich

9

-6

11

7

Servette FC

Servette FC

9

-2

10

8

FC St. Gallen

FC St. Gallen

8

-5

10

9

Grasshopper Club Zürich

Grasshopper Club Zürich

9

-11

8

10

FC Thun

FC Thun

8

-9

7

11

FC Vaduz

FC Vaduz

8

-2

6

12

FC Lausanne-Sport

FC Lausanne-Sport

8

-4

6

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