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Sunday, September 20, 2026

Hungriger Nachbarplanet – Die Venus ass wohl ihren Mond auf

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Unser Nachbarplanet Venus zieht als zweitinnerster Planet seine Runden um die Sonne. Die Venus gilt als «erdenähnlicher» Planet und hat tatsächlich einige Gemeinsamkeiten mit unserer Erde. Neben ihrer ähnlichen Grösse sind die beiden Planeten auch etwa gleich schwer. Ein grosser Unterschied aber: Die Venus besitzt keinen Mond. Warum dies so ist, darüber rätseln Forschende schon lange.

Es gibt zwar diverse Theorien, ob die Venus einst einen Mond hatte und wohin dieser verschwunden sein könnte. Oder auch, ob die Venus überhaupt je einen Mond gehabt hat.

Wie entsteht ein Mond?

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Zur Entstehung des Mondes der Erde gibt es seit langer Zeit verschiedenste Theorien. Man geht dabei immer von einem Vorgängerplanet der Erde aus, der «Proto-Erde».

  • Abspaltungstheorie: Von der zähflüssigen Proto-Erde hat sich ein riesiger Tropfen gelöst und sich dann im Orbit um die Erde zum Mond geballt.
  • Einfangtheorie: Mond und Erde entstanden unabhängig voneinander an unterschiedlichen Orten des Sonnensystems. Später fing die Erde den Mond bei einer zufälligen Begegnung durch ihre Gravitation ein.
  • Kollisionstheorie: Die Proto-Erde kollidierte mit einem Mars-grossen Objekt. Dabei löste sich Material von der Proto-Erde und formte sich im Orbit um die Erde zum Mond.

Heute gilt die Kollisionstheorie als die wahrscheinlichste aller Theorien.

Nun wurden neue Erkenntnisse im «The Astrophysical Journal» veröffentlicht. Falls die Venus nämlich jemals einen Mond hatte, so hat sie diesen mit grösster Wahrscheinlichkeit verschluckt.

Die Forschenden bewiesen, dass die langsamere Rotationsgeschwindigkeit der Venus zentral ist. Denn ein Venustag ist 243 Mal länger als ein Erdentag, dies führt dazu, dass ein möglicher Mond langsam aber stetig in den Planeten stürzt.

Es wurde zwar nicht gezeigt, ob die Venus einen Mond hatte. Falls doch, wird sie ihn aber wohl gegessen haben.

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