Tuberkulose-Fall an Schule – Infizierte Lehrperson könnte Kinder angesteckt haben

- Bei einer Lehrperson in Bottmingen BL wurde am Mittwochabend Tuberkulose festgestellt.
- Sie unterrichtet nicht mehr und lässt sich medizinisch behandeln.
- Mehr als 100 Schülerinnen und Schüler müssen auf Tuberkulose getestet werden.
- Die Kinder sind zwischen 8 und 12 Jahre alt und hatten mit der infizierten Person längeren Kontakt.
Die betroffenen 100 Kinder hatten während des Unterrichts mit der infizierten Lehrperson Kontakt. Sie werden nun «gruppenweise im Universitätskinderspital beider Basel vorsorglich medizinisch untersucht», sagt der Baselbieter Kantonsarzt Aref Al-Deb'i.
Koordiniert wird die Untersuchung von Al-Deb'i, der Lungenliga und dem Universitätskinderspital beider Basel (UKBB). Der Kanton richtete eine Hotline für Eltern ein.
Es besteht ein geringes Ansteckungsrisiko.
Wo und wann sich die Lehrperson mit Tuberkulose angesteckt hat, ist nicht bekannt, sagt Al-Deb'i. Bezüglich der Kinder, die sich angesteckt haben könnten, beruhigt er: «Es besteht ein geringes Ansteckungsrisiko. Zudem ist Tuberkulose behandelbar.»
Die Kinder müssen nicht in Quarantäne, da sich die Krankheit nur langsam entwickelt. Ein positiver Test bedeutet nicht, dass das Kind zwangsläufig erkrankt.
Regionaljournal Basel, 17. September 2026, 06:31 Uhr ; kenc;buec
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