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Wednesday, October 7, 2026

Extremsportler fährt im aufblasbaren Kanu durchs Kongobecken

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Krokodile, Malaria, kein Arzt

Extremsportler fährt im aufblasbaren Kanu durchs Kongobecken

Der britische Extremsportler Ash Dykes (35) scheut kein Abenteuer. Seine nächste Expedition führt ihn 700 Kilometer durch eines der gefährlichsten Gewässer der Welt: das Kongobecken. Sein Fortbewegungsmittel sorgt dabei für den wahren Nervenkitzel.

Publiziert: vor 29 Minuten

  • Ash Dykes paddelt für «Project 6» 700 Kilometer durchs Kongobecken
  • Im Schlauchkajak geht es von Nola via Sangha nach Mossaka
  • Gefahren: Malaria, Wildtiere und Gewalt
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Nikolina PanticRedaktorin News

Malaria, Infektionen, unberechenbare wilde Tiere – und im Notfall ist der nächste Arzt mehrere Tage entfernt. Wer sich von der Zentralafrikanischen Republik tief ins Kongobecken wagt, sollte wissen, worauf er sich einlässt.

Genau dorthin zieht es Ash Dykes (35). Der britische Extremsportler will mehr als 700 Kilometer auf dem Sangha-Fluss zurücklegen – von Nola in der Zentralafrikanischen Republik bis nach Mossaka in der Republik Kongo. Sein Fortbewegungsmittel: ein aufblasbares Kajak.

Der Startschuss fällt bald

Für den Briten steht der Start seines Abenteuers unmittelbar bevor. Vor rund zwölf Stunden befand sich der 35-Jährige nach eigenen Angaben noch etwa sechs Stunden von Nola entfernt, wo seine Reise beginnen soll. Auch ein «zwielichtiger Kontrollposten» sorgte auf der Fahrt bereits für Trubel.

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Dennoch geht die Reise weiter. «Wir sollten etwa um 1 oder 2 Uhr nachmittags ankommen. Dann wird nicht lange herumgetrödelt. Wir werden die Kajaks aufblasen und uns auf den Weg machen», sagt er in seinem Instagram-Post.

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Bis zu vier Wochen mit Nilpferden und Gorillas

Drei bis vier Wochen soll die Expedition auf dem aufblasbaren Kajak dauern. Dykes stellt sich auf eine gefährliche Reise ein: Campen auf dem Sandboden im Dschungel, umgeben von Nilpferden, Krokodilen, Elefanten und Gorillas.

Sein Fortbewegungsmittel wirkt aussergewöhnlich, aber: «Ein aufblasbares Kajak ist für den Erfolg dieser Expedition entscheidend. Wenn wir weiter flussabwärts auf ein Gewässer mit Flusspferden stossen und feststellen: ‹Es wäre Selbstmord, hier weiterzupaddeln›, können wir das Kajak entlüften, in unseren Rucksack packen und zu Fuss einen Umweg um die Tiere machen», erklärt er im Gespräch mit CNN.

Gefährliches Abenteuer, gefährliche Länder

Das Kongobecken ist nicht nur wegen der wilden Tiere gefährlich. Als zweitgrösster Regenwald ist es auch bekannt für seine Bodenschätze, die zu kriegerischen Auseinandersetzungen und Ausbeutung geführt haben.

Auch die Länder, die Dykes bereist, haben es in sich. Sowohl die Zentralafrikanische Republik als auch die Republik Kongo sind laut der Global Guardian Risk Map 2027 als «extrem gefährliche Länder» aufgelistet.

Nicht seine letzte Expedition

Obwohl die Reise noch nicht begonnen hat, blickt der Extremsportler in die Zukunft. Die Kongobecken-Expedition ist lediglich eine von sechs Reisen. Sie ist Teil seiner Reihe «Project 6». Ziel des Projektes ist, innerhalb von zwölf Monaten sechs der gefährlichsten Orte der Welt zu bereisen.

Doch bevor die anderen fünf Missionen bekanntgegeben werden, heisst es für Dykes: Kajak aufblasen und ab ins Kongobecken.

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