Zwei Klubs mit neuen Trainern – Super League wird neu lanciert – hat Lugano genügend Schnauf?

Es ist passiert: Lugano hat erstmals seit Beginn der Super-League-Saison ein Spiel verloren. Allerdings ein freundschaftliches: Die Tessiner nutzten die lange Länderspielpause wie viele andere Teams für einen Test. In diesem setzte es hinter verschlossenen Türen in der AIL Arena gegen Hellas Verona aus der Serie B eine 1:3-Niederlage ab.
Trainer Mattia Croci-Torti sah die Partie gegen einen körperlich robusten Gegner vor allem als Vorbereitung für die anstehende Ligaphase in der Conference League.
Setzt YB Lugano unter Druck?
Für Lugano ist die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Meisterschaft nämlich auch der Beginn einer intensiven Phase in drei Wettbewerben: Nach dem Heimspiel gegen Luzern (am Samstag ab 17:40 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App) geht es am Donnerstag zum Conference-League-Auftakt ebenfalls zuhause gegen Roter Stern Belgrad (ab 18:30 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App), bevor man am Sonntag, 18. Oktober, bei Pully im Schweizer Cup gastiert. Weitere englische Wochen folgen.
Verfolger YB dürfte bereit sein, allfällige Ausrutscher des Leaders auszunutzen. Die Berner, die mit 31 Treffern aus 9 Spielen die produktivste Offensive stellen, treffen am Sonntag auswärts auf Liga-Schiessbude GC (24 Gegentreffer). Bei den Zürchern hat mit Olaf Janssen ebenso ein neuer Übungsleiter das Zepter übernommen wie beim FC Basel.
Jokanovics Horrordebüt, Elsners zweite Chance
Ruhig verlief die Nati-Pause am Rheinknie nicht. Bei Slavisa Jokanovics Debüt unterlag der FCB in einem Testspiel in Winterthur gleich mit 3:7. Zu allem Übel musste Xherdan Shaqiri auch noch ins Spital. Eine Platzwunde an der Hand musste genäht werden.
Basel gastiert am Sonntag im «Ländle» bei Vaduz, das nur deshalb nicht Tabellenletzter ist, weil das punktgleiche Lausanne das schlechtere Torverhältnis aufweist. Erst 7 magere Törchen sind den Waadtländern gelungen. Luka Elsner durfte seinen Trainerposten trotz zuletzt 7 Partien ohne Sieg behalten, steht in St. Gallen aber wohl umso mehr in der Bringschuld.
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