Führender Schweizer Maschinenbauer streicht bis zu 220 Stellen

- Der Schweizer Maschinenbauer Burckhardt Compression streicht bis zu 220 Stellen.
- Am Hauptsitz in Winterthur entfallen bis zu 150 Jobs, bis zu 70 weitere an Auslandsstandorten.
- Mit dem Stellenabbau will das Unternehmen jährlich rund 20 Millionen Franken sparen.
Der Schweizer Maschinenbauer Burckhardt Compression wird bis zu 220 Stellen streichen. Grund für den Abbau ist laut der Firma die geringe erwartete Auftragslast in den kommenden Quartalen, wie SRF News schreibt.
Ein Grossteil der Stellen soll am Standort Winterthur abgebaut werden, wo bis zu 150 Stellen entfallen könnten. Bis zu 70 weitere Arbeitsplätze könnten an mehreren Standorten im Ausland entfallen. Nach Abschluss der Restrukturierung erhofft sich das 1844 gegründete Unternehmen jährliche Einsparungen von rund 20 Millionen Franken.
Das Unternehmen entwickelt und baut Kolbenkompressorsysteme für die Prozess- und Energieindustrie, darunter für die Öl-, Gas- und Wasserstoffbranche. Burckhardt Compression bietet zudem auch Wartungs- und Reparaturarbeiten an und gilt als einer der Weltmarktführer im Bereich Kompressoren. Es beschäftigt weltweit rund 3300 Angestellte, mit 1030 arbeitet etwa ein Drittel von ihnen am Hauptsitz in Winterthur.
Benedikt Hollenstein (bho) ist seit 2021 bei 20 Minuten. Er schreibt für den Newsdesk und übernimmt dort auch Tagesleitungsschichten.
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