Hacker klauen Daten von 890'000 Ricardo-Kunden

- Nach einem Hackerangriff auf Ricardo sind Daten von 890'000 Nutzerinnen und Nutzern in fremde Hände gelangt.
- Die Verkaufsplattform wurde am Mittwoch gehackt; die Sicherheitslücke ist inzwischen geschlossen.
- Betroffen sind Namen, Postadressen und Telefonnummern – Passwörter und E-Mail-Adressen blieben sicher.
Die Verkaufsplattform Ricardo hat am Mittwoch verdächtige Aktivitäten auf seinen Servern festgestellt und umgehend technische Massnahmen zur Sicherung seiner Systeme eingeleitet. «Die Sicherheitslücke, die diesen Zugriff ermöglicht hatte, wurde vollständig geschlossen», teilt die Tochtergesellschaft SMG, mit. Das Unternehmen gehört wie 20 Minuten zur TX Group.
«Die anschliessende Untersuchung hat inzwischen ergeben, dass personenbezogene Daten von rund 890'000 Nutzerkonten offengelegt wurden.» Betroffen waren ausschliesslich Namen, Postadressen und Telefonnummern sowie bei Geschäftskunden zusätzlich die Firmennamen. E-Mail-Adressen und Passwörter waren nicht betroffen.
Kunden wurden informiert
Ricardo informiert die betroffenen Nutzerinnen und Nutzer direkt über den Vorfall, seine möglichen Auswirkungen sowie über Vorsichtsmassnahmen, die sie ergreifen können.
Gemäss den gesetzlichen Vorgaben hat Ricardo den Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) über den Vorfall informiert. Darüber hinaus wird Ricardo Strafanzeige bei der Polizei erstatten und den Vorfall dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) melden.
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Justin Arber (jar), Jahrgang 1999, arbeitet seit 2022 als Redaktor am Newsdesk. Zeitweise übernimmt er da die Schichtleitung im Früh- und Spätdienst.
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