Schluss mit fremden Büsis: Jetzt gibts Face-ID für Katzen

Darum gehts
- Das Start-up Flappie Technologies aus Freienbach SZ lanciert eine Katzenklappe mit Gesichtserkennung.
- Die «Cat ID» lässt nur die eigenen Katzen ins Haus, fremde Tiere und Tiere mit Beute bleiben draussen.
- Bei fast 10'000 ausgewerteten Besuchen erkannte sie 97 von 100 eigenen Katzen korrekt.
Das Gerät lässt nur die eigenen Tiere ins Haus, fremde Katzen und Tiere mit Beute im Maul bleiben draussen. Das System heisst Cat ID und stammt von der Flappie Technologies AG. Laut einer Mitteilung des Unternehmens wurden fast 10’000 Besuche ausgewertet, die von Katzenbesitzerinnen und -besitzern bestätigt wurden.
Dabei erkannte die Klappe 97 von 100 eigenen Katzen korrekt. Die Entscheidung, ob die Klappe aufgeht, trifft die künstliche Intelligenz direkt im Gerät. Eine Verbindung zu einer Cloud braucht es dafür nicht.
Schon über 300 Geräte ausgeliefert
Nach eigenen Angaben hat das Start-up bisher mehr als 3000 Geräte in die Schweiz und die EU geliefert. Hinter Flappie stehen die Zwillingsbrüder Denis und Oliver Widler. Entwickelt haben sie die Klappe im Student Project House der ETH Zürich. Sie funktioniert mit einem Bewegungsmelder, einer Infrarotkamera und einem neuen Algorithmus.
Was hältst du von einer Katzenklappe mit Gesichtserkennung für 449 Franken?
Getüftelt haben die beiden schon immer gern. Laut einer früheren Mitteilung der ETH baute einer der Brüder schon als Zehnjähriger eine Klingel in seinem Zimmer ein. Sie warnte ihn, wenn die Eltern kamen. Die Idee für die schlaue Katzenklappe stammt aber von ihrer Mutter. Sie musste laut ETH auch am häufigsten wegputzen, was die beiden Familienkatzen nach Hause brachten.
Auf der Webseite von Flappie wird das Produkt für 449 Franken angeboten. Kundinnen und Kunden sind von der Katzenklappe angetan. Eine Userin schreibt: «Wir haben zwei getigerte Katzen, die praktisch identisch aussehen, und doch erkennt die Cat ID jedes Mal die richtige Katze.»
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Florian Osterwalder (fos) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten und ist stellvertretender Co-Leiter des Newsdesks.
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