Schweizerin steckt sich mit Ebola an – Ehemann in Isolation

- Eine Schweizerin hat sich mutmasslich bei einer Reise nach Uganda mit Ebola angesteckt.
- Die Krankheit wurde am 20. Oktober 2026 in Nigeria diagnostiziert, die Frau wird in einer Privatklinik behandelt.
- Ihr Ehemann, Angestellter der Schweizer Botschaft in Abuja, ist in Isolation.
- Die übrigen 25 Botschaftsmitarbeitenden sind laut EDA wohlauf und müssen nicht in Isolation.
In Afrika ist eine Schweizerin nach einer Reise nach Uganda an Ebola erkrankt. Die Infektionskrankheit wurde am 20. Oktober 2026 in Nigeria diagnostiziert, kurz zuvor war die Frau ins afrikanische Land gereist. Sie wird bereits seit einer Woche in einer Privatklinik behandelt.
Ehemann in Isolation
Bei der Infizierten handelt es sich um die Ehefrau eines Angestellten der Schweizer Botschaft in Abuja. Der Mann ist laut dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten in Isolation. Er war mit seiner Frau unterwegs, als es mutmasslich zur Ansteckung kam.
Wie das EDA weiter mitteilt, sind die übrigen 25 Botschaftsmitarbeitenden, darunter acht Schweizer und 17 Lokalangestellte, ebenfalls wohlauf. Man habe in Absprache mit dem Gesundheitsministerium und der WHO entschieden, dass für sie keine Isolation nötig sei.
Botschaftsbetrieb läuft weiterhin
Ob die Frau für die Behandlung in die Schweiz zurückgebracht wird, ist noch nicht final entschieden. Das EDA betont, dass die Botschaft weiterhin geöffnet ist und alle nötigen Gesundheits- und Sicherheitsmassnahmen getroffen wurden, um das Personal zu schützen.
Benedikt Hollenstein (bho) ist seit 2021 bei 20 Minuten. Er schreibt für den Newsdesk und übernimmt dort auch Tagesleitungsschichten.
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