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Saturday, October 31, 2026

So viel hättest du vor 20 Jahren fürs Skifahren bezahlt

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  • Zum Saisonstart ziehen die Schweizer Skigebiete die Preise wieder an.
  • Laut Seilbahnen Schweiz sind die Tageskarten im Schnitt 2,3 Prozent teurer als im Vorjahr.
  • Vor 20 Jahren kostete eine Tageskarte 51.80 Franken. Heute ist es fast 50 Prozent teurer.

Mit Titlis–Engelberg, Tschentenalp–Adelboden und weiteren haben die ersten Skigebiete die Saison bereits begonnen. Zwar gab es bei der Tschentenalp Kritik für die frühe Öffnung. Doch jede Woche folgen weitere Resorts. Ausserdem könnte dieses Jahr der Winter angesichts der Entwicklung des Polarwirbels besonders früh kommen.

Klar ist bereits jetzt: Zum Saisonstart ziehen die Schweizer Skigebiete die Preise wieder an. Voraussichtlich sind die Seilbahnen diesen Winter im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt nach Angaben des Branchenverbands Seilbahnen Schweiz um 2,3 Prozent teurer.

Der Preisanstieg entspricht dem Niveau des Vorjahres. Letzte Wintersaison kostete eine Tageskarte für Erwachsene im Durchschnitt von 39 Skigebieten 75.85 Franken. Über die Jahre machen die steten Preiserhöhungen einen grossen Unterschied. Vor 20 Jahren lag der Preis für eine Tageskarte noch bei 51.80 Franken. Das entspricht einem Aufschlag um fast 50 Prozent.

In den Nachbarländern waren die Preise übrigens vor 20 Jahren noch höher als in der Schweiz. Dafür sind sie 15 Jahre später nur um zwei bis vier Franken gestiegen. Ab der Saison 2020/21 fehlen die Länderpreisvergleiche.

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Seilbahnen Schweiz begründete den Preisanstieg in diesem Jahr mit steigenden Ausgaben für Personal und Energie sowie für Investitionen. So hätten viele Skigebiete ihre Anlagen erneuert.

Je nach Skigebiet gibt es unterschiedliche oder gar keine Aufschläge. Dabei hängt der Preis auch davon ab, ob die Tickets frühzeitig oder erst vor Ort gekauft werden. Ausserdem setzen immer mehr Skigebiete auf Dynamic Pricing, also höhere Preise bei grosser Nachfrage. Einige Skigebiete wie Andermatt haben das Dynamic Pricing nach Kritik aber wieder abgeschafft.

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Jan Janssen

Jan Janssen (jjn) arbeitet seit 2023 für 20 Minuten. Zuerst im Ressort Zürich und seit 2025 im Ressort News.

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