National League am Samstag – Freiburg mit Spektakel-Wende – Kloten blamiert sich in Überzahl

- Vollrunde in der National League vom Samstag: Gottéron schlägt Lugano auch dank einer Blitz-Wende.
- Schlusslicht Kloten muss sich Lausanne beugen, Leader ZSC schlägt auch Davos.
Freiburg – Lugano 6:1
Den Weg zum Heimsieg ebnete sich Gottéron mit einem unfassbaren Zwischensprint im Mitteldrittel. Der Gastgeber stellte innert 2:14 Minuten vom 0:1 auf 4:1. Erst trafen Yannick Rathgeb (29.) und Marcus Sörensen (30.) in Überzahl. Dann liess sich Luganos Santeri Alatalo zu einem Foul verleiten und wanderte wie zuvor Teamkollege Rasmus Kupari (5 Minuten) auf die Strafbank. Rathgeb nutzte die doppelte Überzahl zum 3:1 aus (31.), ehe Christoph Bertschy den «Viererpack» abschloss (32.).
Davos – ZSC 1:5
Die ZSC Lions reiten weiter auf der Erfolgswelle. Auch der letztjährige Quali-Sieger Davos kann den Leader nicht stoppen: Mit dem deutlichen 5:1 bauen die Zürcher ihren Startrekord auf 12 Siege am Stück aus. Ausgerechnet der Ex-Davoser Simon Knak brach im Startdrittel nach schöner ZSC-Kombination den Bann (15.), Sven Andrighetto legte kurz darauf mit einem Knaller nach (17.). Der HCD konnte nur phasenweise mithalten und nicht mehr reagieren – für die Bündner ist es die 4. Niederlage aus den letzten 5 Spielen.
Lausanne – Kloten 5:2
Einen Tag nach der 0:5-Klatsche gegen Ambri wollten die Klotener eine Reaktion zeigen. Das funktionierte in der Vaudoise Arena zunächst nicht schlecht. Zu Beginn des 2. Drittels gelang Joona Luoto in Überzahl das 1:1. Etwas später konnten die Gäste wieder Powerplay spielen, was aber gründlich in die Hose ging: Michael Fora (30.) und Drake Caggiula (31.) trafen per Shorthander und stellten auf 3:1. Für Fora war es das 1. Tor nach seinem Transfer zu Lausanne. Der Ex-Davoser sorgte auch für die Entscheidung zum 4:2 (58.) – was für ein Debüt. Das grosse Highlight aus Lausanner Sicht hatte es in der 2. Drittelspause gegeben. Auf dem Videowürfel wurde der Transfer von Philipp Kurashev angekündigt.
Ambri – Genf 6:3
Ein rüder Check des Genfers Johnny Kneubuehler brachte dem 30-jährigen Routinier im Duell gegen den Ex-Klub eine Spieldauer-Disziplinarstrafe ein (17.). Das anschliessende Powerplay nutzen die Leventiner: Ausgerechnet der von Kneubuehler abgeräumte Ambri-Captain Tommaso De Luca stellte auf 2:1. Genf kam dank Ambri-Leihspieler William Hedlund noch einmal zum Ausgleich, doch knapp 10 Minuten vor Schluss sorgte Ambri mit einem Doppelschlag für die Entscheidung: Michael Joly und Roby Järventie stellten innert 16 Sekunden vorentscheidend auf 4:2.
Langnau – Bern 1:3
Das Derby gegen Bern steht für Langnau weiterhin unter keinem guten Stern. Zum fünften Mal in Folge mussten die Tigers gegen die «Mutzen» in der National League als Verlierer vom Eis. Rodrigo Abols, bereits am Freitag Torschütze, brachte Bern mit zwei Längen in Front. Mehr als Julian Schmutz’ Anschlusstreffer in Überzahl gelang den Emmentalern in der Folge nicht. Waltteri Merelä setzte mit dem Empty-Netter den Schlusspunkt. Der SCB orientiert sich nach dem vierten Sieg de suite in der Tabelle nach oben.
Die weiteren Partien:
- Lakers – Biel 2:3: Nach 3 Niederlagen in Folge liegt Biel in Rapperswil nie zurück und fügt den Lakers die 4. Pleite am Stück zu.
- Ajoie – Zug 1:2: Dank einem Shorthander (Vinzenz Rohrer) und einem satten Weitschuss (Raphael Diaz) gelingt den Zugern die Wende zum Sieg.
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