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Sunday, November 1, 2026

«Landfrauenküche»-Teilnehmerin Sonja über ihre Lama-Leidenschaft

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«Sie lehren dich Gelassenheit»

«Landfrauenküche»-Teilnehmerin Sonja über ihre Lama-Leidenschaft

Lamas, Landwirtschaft und «Landfrauenküche»: Die Teilnehmerin der beliebten SRF-Sendung, Sonja Rutz-Hediger, lebt mit drei Generationen und vielen Tieren in Küssnacht SZ. Wie die dreifache Mutter und Pflegefachfrau den Alltag zwischen Hof und Spital meistert.

Publiziert: vor 16 Minuten

  • Sonja Rutz-Hediger führt in Küssnacht am Rigi SZ mit ihrem Mann Hof, Lamas und Agrotourismus
  • Auf dem Betrieb leben drei Generationen, Sonjas Vater Kari Hediger ist Muotathaler Wetterschmöcker
  • Im Winter arbeitet sie als Pflegefachfrau in Cham, für SRF kochte sie in der Alphütte Grod

Auf dem Hof von Sonja Rutz-Hediger (46) in Küssnacht am Rigi SZ steht heute «es bitzeli Lama trainiere» an. Die Jungtiere Pegasus, Zazou und Aladin lernen für künftige Trekkingtouren. «Mit Lamas muss man auf Augenhöhe arbeiten, darf nicht überheblich sein», weiss sie. ­Gemeinsam mit ihrem Ehemann Hans­peter (45) betreibt die Teilnehmerin der SRF-Sendung «Landfrauenküche» (freitags, 20.05 Uhr, SRF 1) einen Landwirtschaftsbetrieb und etwas Agrotourismus.

«Das Lama ist ein sehr spezielles Tier. Es spiegelt deinen Charakter und lehrt dich Gelassenheit», sagt sie. «Wenn du wütend bist oder zu viel Druck machst, kann es dich anspucken.» Ursprünglich hatte das Paar die Tiere für die Bewirtschaftung von steilen Weiden angeschafft, für welche Kühe zu schwer sind. Da die Familie im Sommer jeweils mit rund 180 Tieren auf der Seebodenalp, einem Naherholungsgebiet nahe der Rigi, weilt, kam die Idee für Lama-Trekking.

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Dieser Artikel wurde erstmals in der «GlücksPost» veröffentlicht. Mehr aus der Welt der Schweizer Prominenz, Royals und Sportstars erfährst du immer donnerstags in unserem Heft: zum Abo!

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Seit 2013 führt das Ehepaar Rutz den Hof von Sonjas Eltern. Diese leben noch heute dort, wenn auch in einem anderen Haus. «Es ist ein starkes und schönes Mitein­ander», sagt die dreifache Mutter. «Vor allem unsere Kinder und die Gross­eltern geniessen das gemeinsame Leben sehr, jassen abends oft zusammen.»

Ihr Vater ist Muota­thaler Wetterschmöcker

Sonjas Vater ist der Muota­thaler Wetterschmöcker Kari Hediger (73), der das Wetter ­anhand des Sägemehl-­Geschmacks und der «Hüslischnägge» vorhersagt. «Sägemehl haben wir schon alle gegessen», meint Sonja Rutz-­Hediger. «Und dass man zwei Wochen im Voraus das Wetter am Verhalten der Schnecken ablesen kann, das stimmt.» Überhaupt habe sie wohl viel von ihrem Vater mitbekommen, denn als Landwirte lebe man stark nach dem Wetter. «Aber ich denke auch, dass viel Wissen unserer alten Leute und Vorfahren leider verloren ­gegangen ist.»

Sonja Rutz-Hediger ist aber nicht nur Land-, ­sondern auch Pflegefachfrau. In der Winterzeit, sprich jeweils ab Mitte ­Oktober, ­arbeitet sie seit zehn Jahren in der Andreas­klinik in Cham ZG. Der Wechsel zwischen Alpleben und Spitalalltag habe zwei Seiten. «Einerseits habe ich immer etwas Angst, ob ich noch ­alles kann, da vieles im Spital auch digital stattfindet», gesteht sie. «Andererseits geniesse ich die Abwechslung.»

Da die Kinder (17, 14, 11) nun älter sind, hat Sonja Rutz-Hediger bei ­all ihren Tätigkeiten auch noch die Zeit gefunden, bei «Landfrauenküche» mitzu­machen. «Es war eine interessante Erfahrung, einmal hinter die ­Kulissen zu sehen und die tollen Landfrauen kennenzulernen», sagt sie, die ­das Kochen wegen der oftmals fehlenden Zeit im Alltag als «Hassliebe» bezeichnet. An ihrem Hoftag ist jedoch nicht die ­Zeit, sondern etwas anderes herausfordernder. «Ich habe nicht in meiner Küche, sondern in jener der Alphütte Grod gekocht.» Ob es auch Sägemehl zum Probieren gab, zeigt sich in der dritten Folge, am 13. November.

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