Fangewalt im Eishockey – Nach Ausschreitungen greift Fribourg-Gottéron hart durch

Nach den schweren Ausschreitungen rund um das Westschweizer Derby in Lausanne am Samstagabend zieht der Eishockeyklub Fribourg-Gottéron Konsequenzen. Der Klub hat die beiden Ultra-Gruppierungen «Fribvrgensis XIV» und «Fanatics» mit sofortiger Wirkung aus dem heimischen Stadion ausgeschlossen.
Nach dem Westschweizer Derby am Samstagabend war es in und um die Vaudoise Arena sowie am Bahnhof Prilly-Malley zu schweren Zusammenstössen gekommen. Laut der Waadtländer Kantonspolizei sind zwei Fans des HC Lausanne schwer verletzt worden und mussten im Spital behandelt werden.
Wie der Verein mitteilt, erhalten Vorstandsmitglieder der beiden Gruppen bis auf Weiteres keinen Zutritt mehr zum Stadion. Die Tickets der übrigen Mitglieder sind nicht mehr gültig. Zudem sind Banner, Fahnen und weiteres Material der Gruppierungen verboten. Auch Transparente mit Protest- oder Meinungsäusserungen werden nicht zugelassen.
Für Auswärtsspiele verschärft Gottéron die Regeln ebenfalls: Bis zum 23. Dezember sind Fanutensilien wie Fahnen, Banner, Trommeln und Megafone sowie organisierte Choreografien untersagt.
Enttäuschter Klub
Der Klub zeigt sich insbesondere deshalb enttäuscht, weil beide Fanclubs zuvor eine Charta für respektvolles Verhalten bei Spielen in Lausanne unterzeichnet hatten. Gewalt werde nicht toleriert, betont die Vereinsführung.
Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 27.10.2027, 6:30 Uhr ; swak; ante;brus
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