Daily MaverickEast African Crude Oil Pipeline financing: Can Standard Bank’s climate claims survive scrutinyESPN DeportesLaLiga pide perdón a China por declaraciones de Mbappé sobre MaoESPNChinese brands drop Mbappé after comment about 'Chinese dictator' memeThe Jerusalem PostIraq deepens ties with Jordan as Baghdad looks to strengthen regional alliances - analysisZDF heuteAktuelle Pressemitteilungen des ZDFNOS EconomieMysterieuze cryptobaas en handige AI-ontwikkelaar: wie zijn de nieuwkomers in de Quote 500?tazEU-Grenzbehörde Frontex: Neuer Name, gleiche KompetenzenGlobal NewsUtah police have connected Ted Bundy to another unsolved 1970s homicideعالم التقنيةجهاز الألعاب المحمول Acer Predator Atlas 8 ينطلق رسمياً بسعر 1300 دولارPremium TimesNMA commends Gov Lawal for repositioning, improving health sectorRadio-CanadaDonald Trump félicite PSPP pour sa victoire, trois semaines après l’élection7sur7Élections en Israël: la commission électorale refuse de retarder la fermeture des bureaux de vote
The Daily Newsstand · Free, Always
Tuesday, October 27, 2026

«Ich war wie Marina – heute bin ich stolzer Papi»

Translate
  • Marina (22) will keine Kinder und ihre Freiheit behalten.
  • Viele Leserinnen und Leser unterstützen sie, andere werfen ihr Egoismus und Unreife vor.
  • Auch Eltern und ältere kinderlose Frauen berichten von ihren Erfahrungen.

Kinder gehören für viele Menschen zu einem erfüllten Leben dazu. Doch längst nicht jeder teilt diesen Wunsch. So auch Marina (22). Für sie steht fest, dass sie keine Kinder möchte. Sie will ihre Freiheit behalten und sich selbst nicht verlieren.

Dass sie sich für diese Entscheidung immer wieder rechtfertigen muss, kann sie nicht nachvollziehen. Mehr dazu kannst du hier lesen. Ihre Geschichte bewegt auch die 20-Minuten-Community und sorgt für Diskussionen.

Hinweis: Die inhaltliche Auswertung der Kommentare spiegelt die Ansichten der Kommentarschreiber wider. Sie ist nicht repräsentativ. Die grafische Auswertung und Selektion der Kommentare erfolgen mithilfe von künstlicher Intelligenz, um die grossen Datenmengen zu verarbeiten.

Hinweis: Die inhaltliche Auswertung der Kommentare spiegelt die Ansichten der Kommentarschreiber wider. Sie ist nicht repräsentativ. Die grafische Auswertung und Selektion der Kommentare erfolgen mithilfe von künstlicher Intelligenz, um die grossen Datenmengen zu verarbeiten.20min

«Mit 22 kann man das noch nicht wissen»

Vor allem Marinas Alter sorgt für Diskussionen. Viele Leserinnen und Leser glauben, dass sich ihre Meinung mit den Jahren noch ändern wird. «Das sagt sie jetzt mit 22. Und dann trifft sie mit 30 ihren Traummann und möchte plötzlich unbedingt ein Kind mit ihm», schreibt Wartebärg.

Huger56 berichtet, dass er selbst lange keine Kinder wollte. «Später habe ich dann wegen Ausbildung, Arbeit und so weiter bis 39 gewartet. Heute bin ich stolzer Vater und sehe darin tatsächlich meine Erfüllung.»

«Habe es nie bereut und bin heute über 60»

Dass sich der Kinderwunsch nicht zwangsläufig mit dem Alter verändert, zeigen andere Leserinnen. «Mit 25 Jahren hatte ich mich auch gegen Kinder entschieden. Für mich stand das Reisen an erster Stelle. Ich habe es nie bereut und bin heute über 60 Jahre alt», schreibt etwa Birrkuta.

Wie stehst du dazu, wenn jemand früh schon sicher sagt, dass er oder sie keine Kinder will?

Auch Spymek, heute 52 Jahre alt, blieb bewusst kinderlos. «Dieser Mutterinstinkt und dieses Gefühl, Mutter sein zu wollen, kamen bei mir nie auf. Obwohl einige meinten, das komme schon noch.»

Gisi2025 ist ebenfalls über 60 und glücklich mit ihrem Entscheid. «Warum sollte eine Frau automatisch Kinder wollen?», fragt sie.

«Ich hätte lieber verzichtet»

Besonders offen sprechen einige Eltern über ihre Erfahrungen. «Für mich waren Kinder sehr lange kein Thema, und irgendwann hat es dann einfach gepasst. Nur hätte ich, wenn ich gewusst hätte, was auf mich zukommt, definitiv auf Kinder verzichtet», schreibt Transine.

Betibeti13, Mutter zweier erwachsener Kinder, erzählt von den persönlichen und beruflichen Einschränkungen durch die Mutterschaft. «Ich weiss, was die Betreuung bedeutet und wie ich dadurch beruflich zurückgeblieben bin.» Sie könne Marinas Entscheidung deshalb gut nachvollziehen.

Eine andere Sicht bringt Teetrinkerin ein: Sie ist nach mehreren künstlichen Befruchtungen schwanger und freut sich auf ihr Kind. «Für mich bedeutet Freiheit, meinem Kind die Welt zeigen zu können.» Gleichzeitig findet sie es nachvollziehbar, dass andere Frauen keinen Kinderwunsch verspüren.

«Kinderlose sollten mehr Steuern zahlen»

Für einige Leserinnen und Leser geht die Entscheidung über die persönliche Lebensplanung hinaus. «Wer keine Kinder will, sollte mehr Steuern und mehr in die AHV einzahlen müssen. Das wäre mehr als fair», fordert etwa to-niii. Kinderlose würden später schliesslich von den Beiträgen der Kinder anderer profitieren.

MissNorris, die selbst ungewollt kinderlos ist, widerspricht: «Wir zahlen im Vergleich zu den Teilzeitbeschäftigten voll in die AHV ein. Ebenso zahlen wir Steuern für Schulen, Spielplätze und so weiter.» Den Vorwurf, auf Kosten anderer zu leben, finde sie deshalb «zu kurz gedacht».

Fürsorger wiederum bezeichnet die Entscheidung gegen Kinder als egoistisch. «Wären ihre Eltern genauso egoistisch gewesen, wäre sie nicht am Leben und könnte es nicht geniessen. Der biologische Sinn des Lebens besteht darin, es weiterzugeben!»

«Es ist mein Leben»

Wie belastend der gesellschaftliche Druck sein kann, schildert Jegy17. Sie kämpfte jahrelang für eine Gebärmutterentfernung und musste sich nach eigenen Angaben immer wieder anhören, dass Frauen Kinder bekommen müssten. «Ich höre Sachen wie: Im Alter kümmert sich niemand um dich, du gehörst ins Irrenhaus – und noch vieles mehr!», erzählt sie.

Für spymek ist deshalb klar: «Es ist mein Leben, und ich entscheide, wie dieses Leben aussehen soll. Das ist kein Egoismus, sondern mein Recht, es so zu gestalten, wie ich es mir vorstelle.»

Deborah Gonzalez

Deborah Gonzalez (dgo) arbeitet seit 2021 bei 20 Minuten. Sie ist Stellvertretende Ressortleiterin Gesellschaft & Community.

View the original on 20 Minuten →

KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.