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Saturday, September 26, 2026

Erste Fahrt im Skoda Peaq: Das ist doch der Gipfel!

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Mit dem Peaq erhält die Skoda-Flotte ein neues Flaggschiff. Der 4,87 Meter lange Elektro-SUV punktet in Sachen Funktionalität, Verarbeitung und Alltagstauglichkeit. Beim Laden gibts allerdings noch Verbesserungspotenzial.

Publiziert: vor 15 Minuten

Aktualisiert: vor 2 Minuten

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Skoda enthüllt Peaq, grösstes Modell mit 4,87 m Länge und 7 Sitzen
  • Zwei Antriebe mit bis zu 299 PS und 640 km Reichweite
  • Preis ab 60'350 Franken, Verbrauch 20,3 kWh/100 km, reale Reichweite 420 km
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Lorenzo FulviRedaktor Auto&Mobilität

Skoda rollt sein neues Flaggschiff an den Start: Der elektrische Peaq ist 4,87 Meter lang und bietet Platz für bis zu sieben Personen. Ein elektrischer Kodiaq also? Nicht ganz.

Denn der vierte Stromer im Modellportfolio von Skoda bietet nicht nur 11 Zentimeter mehr Länge, sondern auch einen rund 17 Zentimeter grösseren Radstand als der Kodiaq. Das kommt vor allem den Insassen der zweiten Reihe zugute, da gibts sowohl viel Raum im Kopfbereich als auch bei den Beinen. Die dritte Reihe ist für Erwachsene kaum nutzbar und höchstens für Kleinkinder auf kurzen Strecken geeignet.

Mit vertikalem Display

Mehr Platz bietet dafür der Kofferraum: Bei sieben hochgeklappten Sitzen sind es 299 Liter, bei fünf schon satte 935 Liter – und wenn man die Rückbank ganz umlegt, wächst der Laderaum im Heckbereich auf gigantische 2150 Liter! Zusätzlich stehen im vorderen Frunk weitere 37 Liter zur Verfügung – etwa fürs Ladekabel.

Wir setzen uns ans Lenkrad des grössten Skodas. Blickfang im Cockpit: Der 13,6-Zoll-Touchscreen steht erstmals vertikal auf dem Armaturenbrett. Später soll er sich um 90 Grad drehen lassen – wann genau, bleibt offen. Pluspunkt: Klima und Gebläse lassen sich weiter über echte Hebel in der Mittelkonsole bedienen.

Nicht allein auf längeren Fahrten gefallen wertige Oberflächen, optional beheizbare Fondsitze, zahlreiche Ablagen und verschiedene USB-Ports, um Handys mit nötiger Energie zu versorgen. Das über zwei Quadratmeter grosse Panoramadach bringt viel Licht in den Innenraum und lässt sich über eine elektrochrome Schaltung verdunkeln.

Zwei Antriebe mit bis zu 299 PS

Bei den Antrieben stehen für die Schweiz zwei Versionen zur Wahl: Entweder als «90» mit 286 PS (210 kW) und Heckantrieb oder als «90x» mit 299 PS (220 kW) und 4x4. Gekoppelt sind beide an einen 86-kWh-Akku, der zwischen 610 (4x4) und 640 WLTP-Kilometern weit stromern soll. Wir wählen für eine erste Testfahrt den Allradler. Auf den kurvigen Landstrassen rund um das österreichische Seefeld lenkt sich das Stromer-Flaggschiff präzise und nicht zu leichtgängig, während die Karosserie in Kurvenlagen minimal nickt. Kurze Stösse gelangen praktisch nicht in den Innenraum und auf der Autobahn federt er recht komfortabel ab. Die Dämpfer lassen sich in diversen Stufen individuell härter oder weicher einstellen.

Skoda Peaq 90x im Schnellcheck

Antrieb: 2 Elektromotoren, 299 PS (220 kW), 484 Nm, 1-Stufen-Automat, Allradantrieb
Fahrleistungen: 0–100 km/h in 6,7 s, Spitze 180 km/h, Batterie netto 86 kWh, max. Ladeleistung AC/DC 11/199 kW, Reichweite WLTP 613 km
Masse: L/B/H 4,87/1,87/1,67 m, Gewicht 2382 kg, Anhängelast gebremst 12 % 2000 kg, ungebremst 750 kg, Laderaum 299–2150 l + Frunk 37 l
Umwelt: Verbrauch WLTP 15,8 kWh/100 km = 0/0 g/km CO₂, Energie B
Preise: ab 62'850 Franken, Basisversion Peaq 90 ab 60'350 Franken

Antrieb: 2 Elektromotoren, 299 PS (220 kW), 484 Nm, 1-Stufen-Automat, Allradantrieb
Fahrleistungen: 0–100 km/h in 6,7 s, Spitze 180 km/h, Batterie netto 86 kWh, max. Ladeleistung AC/DC 11/199 kW, Reichweite WLTP 613 km
Masse: L/B/H 4,87/1,87/1,67 m, Gewicht 2382 kg, Anhängelast gebremst 12 % 2000 kg, ungebremst 750 kg, Laderaum 299–2150 l + Frunk 37 l
Umwelt: Verbrauch WLTP 15,8 kWh/100 km = 0/0 g/km CO₂, Energie B
Preise: ab 62'850 Franken, Basisversion Peaq 90 ab 60'350 Franken

Apropos weich: Die Bremsen fühlen sich tendenziell so an wie schon beim kleineren Bruder Elroq. Dafür trumpft der Peaq mit optionalen Schaltwippen auf, wo die Rekuperationsstärke in vier Stufen und einer automatischen eingestellt werden kann. So bremsen wir jeweils per Wippen ab und nutzen die Fussbremse nur wenig. Im Verkehr schwimmt der Koloss übrigens gut mit: Kein Wunder, die beiden E-Motoren beschleunigen den rund 2,4 Tonnen schweren Stromer in 6,7 Sekunden auf Tempo 100.

Kein Lademeister

Am Ende der Testfahrt zeigt der Bordcomputer einen Verbrauch von 20,3 kWh/100 km an – deutlich mehr, als die WLTP-Angabe verspricht (15,8 kWh/100 km). Und das wirkt sich natürlich auch auf die Reichweite aus: Mit unserem Verbrauch liegen nur rund 420 statt der versprochenen 613 Kilometer drin. Der Peaq nutzt die bekannte weiterentwickelte MEB+-Plattform des VW-Konzerns. Das bedeutet: keine moderne 800-Volt-Technik. Das Laden von 10 auf 80 Prozent dauert deshalb an der DC-Schnellladesäule (mit maximal 199 kW) knapp eine halbe Stunde.

Der tschechische Gipfelstürmer (Peaq steht für Gipfel) kann ab sofort bestellt werden und soll in den nächsten Wochen bereits auf unsere Strassen rollen. Er startet ab 60'350 Franken, für den Allradler werden 2500 Franken mehr fällig. Zwar viel Geld für einen Skoda – dafür gibts aber auch sehr viel Auto.

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