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Monday, October 12, 2026

«Willst du jetzt grad eine kassieren?»

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Murat Yakin zu Gast bei Stefan Büsser – so wild war ihr erstes Treffen

«Willst du jetzt grad eine kassieren?»

Murat Yakin war am Sonntagabend zu Besuch bei Stefan Büsser in dessen Sendung «Late Night Switzerland». Dort stellt er sich den kritischen Fragen des Moderators und bringt das Publikum fast mehr zum Lachen als Büssi.

Publiziert: vor 25 Minuten

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Silja AndersRedaktorin People

Das erste Treffen zwischen Murat Yakin (52) und Stefan Büsser (41) lief alles andere als gut. «Willst du jetzt grad eine kassieren vor allen, oder sollen wir zuerst raus?», fragte der Basler den Moderator damals. Yakin dachte, Büsser habe im Radio schlecht über die damalige Partnerin des heutigen Nati-Trainers gesprochen – und wollte Büssi eine Lektion erteilen. Schnell wurde das Missverständnis aufgeklärt, seither haben die beiden Männer ein gutes Verhältnis zueinander – und so lädt Stefan Büsser Murat Yakin am Sonntagabend zu «Late Night Switzerland» ein.

Stefan Büsser erwähnt, dass Murat Yakin sich derzeit auf dem Höhepunkt seiner Karriere befinde, nicht zuletzt eine erfolgreiche WM hinter sich gebracht habe. «Hast du schon mal überlegt, auf dem Höhepunkt zurückzutreten?» Da muss Yakin lachen, erklärt aber bestimmt, dass er noch lange nicht ans Aufhören denke, schliesslich mache ihm sein Job noch grossen Spass. «Wie bringst du Kinder und Karriere unter einen Hut?» «Welche Kinder meinst du? Die daheim oder die auf dem Spielfeld?» – «Welche sind schwieriger?», kontert Büssi auf die Gegenfrage. «Du musst es einfach anders angehen», lacht Yakin. Daheim habe er etwas mehr Zeit, die Dinge zu erklären, auf dem Spielfeld sei die Zeit knapper.

Der Skandal rund um Covid-Zertifikate

In letzter Zeit habe es «viele Nebengeräusche» gegeben, wie Stefan Büsser sagt. Damit spielt er auf die Covid-Zertifikat-Skandale rund um Nati-Captain Granit Xhaka (34) und Stürmer Breel Embolo (29) an. «Wurde das intern nun aufgearbeitet?», fragt er. «Ja, das war leider ein etwas unglücklicher Moment, aber die Jungs sind parat. Wir brauchen die besten Spieler. Das war eine private Angelegenheit, und ich hoffe, dass das jetzt wirklich vom Tisch ist und sie beim nächsten Meeting wieder dabei sind», sagt Yakin.

Büsser möchte vom Nati-Trainer wissen, wie dieser mit Spielern umgeht, die sich am Abend vor einem wichtigen Spiel noch aus dem Hotel schleichen – denn immerhin soll er selbst einmal ein solcher Schlawiner gewesen sein «Das ist über 20 Jahre her!», winkt Yakin amüsiert ab und schmunzelt aber, dass sich die Spieler halt einfach nicht erwischen lassen dürfen.

Hollywood bekommt einen Korb von Yakin

Durch seinen coolen Look begeisterte der Basler während der WM weltweit die Fans. Einer meinte: «Er sieht aus wie die Zigarette, die man nach dem Sex raucht.» Ein Kompliment oder eine Beleidigung? Da ist sich Murat Yakin selbst nicht so sicher und sagt: «Ja ... Ich nehm es so, wie es ist.». Sprachlos habe ihn dieser Spruch aber schon gemacht. Er entscheidet sich aber schliesslich: «Ich nehme es als Kompliment!» Das kann Büsser so gar nicht verstehen, schliesslich passiere «alles, was geil ist» vorher. «Vielleicht kennst du das ganze Vorspiel nicht», kontert Yakin grinsend. Trotz seines beliebten Aussehens habe er aber mit dem Thema Hollywood abgeschlossen, verrät Yakin am Ende des Gesprächs mit Stefan Büsser.

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