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Wednesday, October 7, 2026

SRF-Experte ist zufrieden – Huggel zu den Leistungen der Nati: «Note 1 mit Sternchen»

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Die Bilanz der Schweiz in der Nations League kann sich mit 4 Siegen in 4 Spielen sehen lassen. Die Rückkehr in die Liga A scheint nur noch Formsache zu sein. Schon im nächsten Spiel in Slowenien (13.11.) kann der Gruppensieg mit einem Remis gesichert werden.

Obwohl die Vorzeichen nach den Vorfällen rund um Granit Xhaka und Breel Embolo alles andere als günstig waren, liess sich die Nati nicht irritieren. Auch SRF-Fussball-Experte Benjamin Huggel stellt der Mannschaft von Murat Yakin ein gutes Zeugnis aus: «Die Mannschaft hat ihr Potenzial gezeigt. Und sie hat das Punktemaximum geholt, was nicht selbstverständlich ist.»

Die Spieler hätten ihre Sache sehr gut gemacht: «Nicht zuletzt beim Auftakt in Nordmazedonien. Das war ein Mentalitätstest.» Deshalb sagt Huggel: «4 Spiele, 4 Siege – mehr geht nicht. Deshalb: Note 1 mit Sternchen.» Umgemünzt auf das Schweizer Notensystem eine «6+» also.

Athekame und Britschgi schlagen ein

Was den Experten besonders freut, sind die Neuen, die in der Nati sofort funktionierten. «Zachary Athekame und Sascha Britschgi haben ihre Sache in der Verteidigung sehr gut gemacht», so Huggel. Und weiter: «Auch Ardon Jashari hat seine Chance genutzt. Zeki Amdouni hat gezeigt, dass er eine echte Alternative auf der Position des Mittelstürmers sein kann.» Weniger überzeugen konnte hingegen Vincent Sierro, der am Dienstag gegen Nordmazedonien in der 1. Halbzeit eingesetzt wurde.

Die Kaderbreite stimmt

Das Fehlen von Xhaka und Embolo und die Kontroverse um die beiden habe die Mannschaft gut gemeistert, sagt Huggel. «Es hat sich gezeigt, dass im Team die Stabilität und die Qualität stimmen. Fussballer sind immer auch pragmatisch unterwegs: Man kann nun mal nur mit jenen spielen, welche im Aufgebot sind. Es spricht für die Kaderbreite der Schweiz, dass sie auch ohne diese beiden Spieler gute Resultate erzielen kann.»

Rosige Aussichten also für den nächsten Zusammenzug im November mit den beiden abschliessenden Partien in Slowenien und gegen Schottland.

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