Kunst im Generationenvergleich – Die Generation Z gibt am meisten für Kunstwerke aus

- Junge Vermögende geben besonders viel Geld für Kunst aus.
- Geerbte Werke sind dabei ein wichtiger Einstieg ins Sammeln.
- Malerei und Skulptur bleiben bei jungen Sammlerinnen und Sammlern beliebt.
Vermögende Menschen der Gen Z haben 2025 und im ersten Halbjahr 2026 mehr Geld für bildende Kunst ausgegeben als jede andere untersuchte Altersgruppe. Das zeigt die Studie «Art Basel and UBS Survey of Global Collecting 2026».
Ihre Ausgaben lagen mehr als doppelt so hoch wie jene älterer Generationen. 2026 stellten sie zudem fast die Hälfte aller Käuferinnen und Käufer von Kunstwerken über einer Million US-Dollar. Geerbte Werke bleiben jedoch weiterhin für die Gen Z wichtig: 40 Prozent nannten ihr familiäres Umfeld als Einstieg ins Sammeln.
Malerei und Skulptur punkten
Jüngere Sammlerinnen und Sammler bevorzugen weiterhin traditionelle Kategorien wie Malerei und Skulptur, erklärt Paul Donovan, Chefökonom bei UBS Global Wealth Management.
Die Studie basiert auf den Antworten von 3100 vermögenden Privatpersonen in zehn bedeutenden Kunstmärkten: den USA, Grossbritannien, dem chinesischen Festland, Hongkong, Frankreich, Australien, Deutschland, Japan, Brasilien und Singapur.
Laut der Studie spielt auch das gesellschaftliche Engagement beim Sammeln eine Rolle: Viele Sammlerinnen und Sammler wollen Museen, Künstlerpreise, Stiftungen oder Residenzprogramme unterstützen.
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