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Tuesday, October 6, 2026

«Ich wollte als Märtyrer sterben»

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Flydubai-Co-Pilot erklärt während Vernehmung

«Ich wollte als Märtyrer sterben»

Nach dem mutmasslichen Absturzversuch auf einem Flydubai-Flug ermitteln Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate gegen den omanischen Co-Piloten. Nun sickern erste Details aus der Vernehmung durch.

Publiziert: 05.10.2026 um 20:42 Uhr

  • Ein omanischer Co-Pilot soll Flydubai-Flug gefährdet haben
  • Er sagte laut Channel 12, er habe «Gaza rächen» wollen
  • Ermittler prüfen Hintermänner; Crew gilt nicht als beteiligt.

Janine EnderliRedaktorin News

Der omanische Co-Pilot Hamam Al-Hammami (29) soll am Mittwoch versucht haben, eine Boeing 737 Max der Fluggesellschaft Flydubai auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv zum Absturz zu bringen. Nach Angaben des israelischen Senders Channel 12 erklärte der 29-Jährige bei seiner Vernehmung durch die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten nun, er habe damit «Gaza rächen» und «als Märtyrer sterben» wollen.

Die israelischen Behörden untersuchen derweil, ob Al-Hammami allein gehandelt hat oder ob weitere Personen beziehungsweise eine extremistische Organisation hinter dem mutmasslichen Absturzversuch stehen. Auch der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet ist an den Ermittlungen beteiligt.

Crew vollständig befragt

Nach Angaben von Channel 12 haben die Ermittler Zugriff auf den Inhalt des Handys des Co-Piloten und untersuchen diesen auf weitere Hinweise.

Bei einer Sitzung des israelischen Sicherheitskabinetts soll ein Vertreter des Mossad den Ministern Einzelheiten der Ermittlungen vorgestellt haben. Zwei Teilnehmer der Sitzung zitierten ihn gegenüber dem Sender mit den Worten: «Wir haben herausgefunden, dass der Terrorist in den vergangenen Jahren Länder besucht hat, die Israel feindlich gegenüberstehen, von denen einige als Feindstaaten gelten. Es handelte sich um kurze Aufenthalte. Wir prüfen, ob ihn während dieser Reisen jemand oder eine Organisation manipuliert, rekrutiert oder eingebunden hat.»

Unterdessen haben die Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate die Flugbegleiter des betroffenen Flydubai-Fluges befragt. Nach Angaben der Ermittler gibt es keine Hinweise darauf, dass Mitglieder der Kabinenbesatzung Komplizen des Co-Piloten waren oder versucht haben, ihn bei seinem Vorhaben zu unterstützen.

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