Fliegender Kart trifft Sohn (9) von Toto Wolff am Kopf

- Jack Wolff (9), Sohn von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff, ist beim Kartrennen in Viterbo (I) verunfallt.
- Beim IAME Warrior Final verhakten sich in der letzten Runde die Räder, ein Kart wurde über ihn hinweggeschleudert.
- Der Neunjährige wurde an der Schulter getroffen, medizinisch behandelt und ist laut Bericht wohlauf.
Ein heftiger Zusammenstoss, ein Kart fliegt durch die Luft und trifft einen neunjährigen Buben: Beim IAME Warrior Final im italienischen Viterbo kam es zu einem dramatischen Unfall. Mittendrin war Jack Wolff, der Sohn von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff und F1-Academy-Chefin Susie Wolff.
Der junge Österreicher musste nach dem Unfall medizinisch versorgt werden. Inzwischen gibt es Entwarnung. Jack will sogar möglichst rasch wieder Rennen fahren.
Jack Wolff war beim IAME Warrior Final in der Klasse X30 Mini am Start. Der Neunjährige zählt zu den erfolgreichen Nachwuchsfahrern und hatte sich erst vor Kurzem den Meistertitel in der italienischen IAME Series in der Kategorie X30 U10 gesichert.
Kart fliegt über Neunjährigen hinweg
Im Final in Viterbo kämpfte er bis zur letzten Runde um den Sieg. An der Spitze lieferte er sich ein Duell mit dem Marokkaner Nahyl El Gahoudi. Dann kam es zum folgenschweren Zwischenfall. Die Räder der beiden Karts verhakten sich. Jack Wolffs Fahrzeug geriet ins Schleudern, während das Kart seines Konkurrenten ausgehoben wurde.
Damit war die Gefahr noch nicht vorbei. Der nachfolgende Dimitar Uzunov konnte dem verunglückten Kart nicht mehr ausweichen und prallte dagegen. Durch den Zusammenstoss wurde Uzunovs Kart über Jack Wolff hinwegkatapultiert. Dabei traf es den Neunjährigen an der Schulter.
Jack konnte sein Fahrzeug zwar selbst verlassen, hatte nach dem Unfall aber offenbar Schmerzen. Anschliessend wurde er medizinisch untersucht und behandelt.
Nach Untersuchung gibt es Entwarnung
Motorsport-Journalist Thomas Maher berichtete nach dem Rennen in den sozialen Medien über den Unfall und den Gesundheitszustand des jungen Fahrers.
«Augenöffnender Unfall im Kartsport heute unter Beteiligung von Toto Wolffs Sohn Jack», schreibt er bei Motorsport-Total.com. Kurz darauf folgte die beruhigende Nachricht: «Er ist erfreulicherweise wohlauf, obwohl er nach dem Aussteigen eine kleine medizinische Behandlung benötigte.» Trotz des heftigen Zusammenstosses scheint Jack den Unfall somit ohne schwerwiegende Folgen überstanden zu haben.
Sven Forster (fss) arbeitet seit 2018 für 20 Minuten. Er ist seit Anfang 2024 als Blattmacher im Einsatz. Dazu leitet er seit September 2024 das Sportressort.
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