– Reisecarunglück in Graubünden: Fünf Tote und 40 Verletzte

Das ist passiert: Im Kanton Graubünden ist es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Reisecar war auf dem Weg von Zernez Richtung Susch, als er in einem Baustellenbereich mit einer Leitplanke kollidierte, von der Strasse stürzte und seitlich liegen blieb. Fünf Personen kamen bei dem Unfall ums Leben, weitere 40 wurden verletzt, drei davon schwer. Das teilt die Kantonspolizei Graubünden mit. Nach bisherigen Erkenntnissen waren keine anderen Fahrzeuge beteiligt.
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Bild 1 von 5. Mehrere Rettungshelikopter stehen im Einsatz. Bildquelle: Blick / Leserreporter.
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Bild 2 von 5. Zahlreiche Rettungsfahrzeuge sind ebenfalls vor Ort. Die Engadinerstrasse ist vorläufig gesperrt. Bildquelle: Blick / Leserreporter.
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Bild 3 von 5. Gemäss den neusten Polizeiangaben gibt es mehrere Todesopfer und Verletzte. Bildquelle: Engadiner Post / Jon Duschletta.
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Bild 4 von 5. Wie viele Personen sich im Fahrzeug befanden, ist nach wie vor unklar. Bildquelle: Engadiner Post / Jon Duschletta.
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Bild 5 von 5. In den frühen Morgenstunden wird der Car angehoben. Bildquelle: SRF.
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Laufende Arbeiten: Zahlreiche Rettungskräfte standen nach dem Unfall im Einsatz. Dazu gehörten unter anderem die Rega, mehrere Ambulanzteams und die Feuerwehr. Auch ausserkantonale Einsatzkräfte wurden beigezogen. Ebenso war ein Care-Team vor Ort. Die Behörden und Einsatzkräfte waren abends und in der Nacht noch mit den Rettungsmassnahmen beschäftigt. Der Car wurde am frühen Freitagmorgen angehoben. Die Strasse im entsprechenden Abschnitt war zwischenzeitlich gesperrt. Die Achse Julierpass-Ofenpass-Münstertal ins Südtirol war nicht beeinträchtigt. Weitere Informationen zum Unfall werden von der Kantonspolizei am Morgen erwartet.
Reaktionen aus der Schweiz: Bundespräsident Guy Parmelin hat sich bestürzt über den Carunfall in Graubünden gezeigt. «Ich bin zutiefst schockiert und bestürzt über den heutigen tragischen Unfall mit einem niederländischen Reisebus in Graubünden», schrieb er auf der Plattform X. Seine Gedanken seien bei den Opfern und ihren Angehörigen. Den Familien sprach er sein Beileid aus. Zudem dankte Parmelin den zahlreichen Rettungskräften für ihren Einsatz. Die zuständigen Schweizer Behörden würden dafür sorgen, dass eine umfassende und gründliche Untersuchung durchgeführt werde, um alle Umstände des Unfalls aufzuklären.
Reaktionen aus den Niederlanden: Auch die betroffene niederländische Reiseorganisation äusserte sich in einer Stellungnahme bestürzt über den Carunfall in der Schweiz. «Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen», hiess es.
SRF 4 News, 10.09.2026, 19:00 Uhr ; srf/sda/schn/hesa/busr;blac;stol
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