Keine Dinner-Einladung am WEF: Ex von Trump Junior rastete aus

- US-Botschafterin Kimberly Guilfoyle soll am WEF in Davos einen Wutausbruch erlebt haben, weil sie nicht zu einem Dinner des Greek House Davos eingeladen war.
- Auf einer Aufnahme, die dem «Wall Street Journal» vorliegt, soll sie eine Veranstalterin wüst beschimpft und einem Geschäftsmann Gegenleistungen angeboten haben.
- Am Ende nahm Guilfoyle doch am Dinner teil, verliess es aber vorzeitig.
Eine brisante Aufnahme bringt Kimberly Guilfoyle in Bedrängnis, wie das «Wall Street Journal» berichtet. Die Ex-Verlobte von Donald Trump Jr. und US-Botschafterin in Griechenland soll ausgerastet sein, weil sie nicht zu einem Dinner in Davos eingeladen war.
Besonders geärgert haben dürfte sie, wer hingegen auf der Gästeliste stand: Eric Trump, der jüngere Bruder ihres Ex-Verlobten. Das Dinner wurde während des Weltwirtschaftsforums WEF im Januar von Greek House Davos organisiert, das am Rande des WEF Veranstaltungen zur Förderung Griechenlands durchführt.
Laut einer Aufnahme, die dem «Wall Street Journal» vorliegt, machte Guilfoyle ihrem Ärger deutlich Luft. «Ihr könnt doch nicht ernsthaft die US-Botschafterin in Griechenland nicht reinlassen, verdammt! Sie soll mir den verd***** Ar*** lecken», soll sie über die Organisatorin gesagt haben.
Botschafterin verliess Dinner vorzeitig
Doch nicht nur der Wutausbruch könnte für die 57-Jährige unangenehm werden. In dem Gespräch mit einem US-Geschäftsmann soll sie angedeutet haben, dass sie sich erkenntlich zeigen könne, wenn er ihr dabei helfe, doch noch an dem Dinner teilzunehmen. «Weisst du, ich kann dir die Welt bieten. Das, was du verdienst. Ich werde dir verdammt viel Geld einbringen», soll Guilfoyle gesagt haben. Zudem soll sie damit geprahlt haben, dass griechische Geschäftsleute ihre Reisen finanzierten.
Am Ende schaffte es Guilfoyle tatsächlich zu dem Dinner. Doch offenbar verlief der Abend nicht ganz reibungslos. Die Vorsitzende des Greek House Davos erklärte gegenüber dem «Wall Street Journal», die Botschafterin habe sich «höflich und diskret» verhalten und das Dinner vorzeitig verlassen. Die Organisatoren hätten «eine kleine Krise bewältigen» müssen, von der mehrere prominente Gäste betroffen gewesen seien. Einige seien «enttäuscht» gewesen.
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Alessia Rambaldi (ram), arbeitet seit 2024 für 20 Minuten. Sie ist Redaktorin am Newsdesk.
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