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Sunday, November 1, 2026

«In meinem Kräuter-Burger von Coop hats Schweinefleisch!»

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Detailhändler leistet sich tierische Etiketten-Panne

«In meinem Kräuter-Burger von Coop hats Schweinefleisch!»

Ein Coop-Kunde aus der Ostschweiz findet Schweinefleisch in Burgern, die ausdrücklich kein solches enthalten sollten. Das schmeckt ihm gar nicht! Coop räumt gegenüber Blick einen Fehler ein – und ergreift Massnahmen.

Publiziert: vor 22 Minuten

  • Coop verkauft versehentlich falsch etikettierte Kräuter-Burger mit Schweinefleisch
  • Piktogramm zeigte durchgestrichenes Schwein, trotz Schweinefleisch in den Zutaten
  • Coop nennt es Einzelfall und sensibilisiert Mitarbeitende erneut
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Patrik BergerRedaktor Wirtschaft

Blick-Leser Ante S.* (32) ist hässig. Vergangene Woche hat er in einem Coop in der Ostschweiz für 5.75 Franken zwei Kräuter-Burger gekauft. «Für sie frisch zubereitet», steht auf der Verpackung. Daneben ein Piktogramm mit einem durchgestrichenen Schwein. S., der aus religiösen Gründen auf den Verzehr von Schweinefleisch verzichtet, legt die Burger in den Einkaufswagen – und freut sich auf seinen Znacht.

In der heimischen Küche schaut er sich die Etikette der Kräuter-Burger dann genauer an – und staunt! «Schweinefleischerzeugnis mit Kräutern» steht da. Und unter den Zutaten: «Schweinefleisch (Schweiz)». S. vergeht der Appetit. Er fragt sich genervt: «Wie kann es sein, dass bei einem Produkt, das bei einem grossen Schweizer Detailhändler wie Coop verkauft wird, ein durchgestrichenes Schwein abgebildet ist, obwohl das Produkt Schweinefleisch enthält?»

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«Das ist problematisch!»

Für ihn ist klar: Konsumenten müssen sich auf Symbole auf Lebensmittelverpackungen verlassen können. «Diese irreführende Kennzeichnung ist problematisch für Menschen, die aus religiösen oder persönlichen Gründen bewusst auf Schweinefleisch verzichten.» S. macht ein Foto der falsch gelabelten Burger und schickt es Blick.

Was hat es mit den Kräuter-Burgern auf sich? Blick fragt bei Coop nach. «Das Produkt wurde in der Verkaufsstelle frisch zubereitet», sagt eine Coop-Sprecherin. Und fügt an: «Dabei wurde versehentlich ein falsches Piktogramm aufgeklebt.» Es handele sich hierbei um einen Einzelfall, betont sie im Gespräch mit Blick.

«Die Mitarbeitenden in der Verkaufsstelle wurden erneut sensibilisiert», so die Sprecherin weiter. Coop bedaure die entstandene Situation. Denn: «Es ist unser eigener Anspruch, dass sich die Kundinnen und Kunden auf die Piktogramme verlassen können.»

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