Junge Bergsteiger überleben eiskalte Nacht auf über 3000 Metern

- Zwei 18-Jährige aus Deutschland mussten eine eiskalte Nacht auf über 3000 Metern in den Stubaier Alpen überleben.
- Beim Abstieg hatten sie sich wegen Nebels im steilen Gelände verirrt.
- Am Sonntagmorgen gegen 7 Uhr wurden sie stark unterkühlt von Rettern gefunden und per Notarzthelikopter ins Spital geflogen.
Zwei deutsche Bergsteiger sind in Österreich aus einer gefährlichen Lage gerettet worden. Die beiden 18-Jährigen waren laut Polizei beim Abstieg vom fast 3500 Meter hohen Schrankogel in den Stubaier Alpen wegen Nebels vom markierten Weg in steiles, unwegsames Gelände geraten. Als die jungen Männer weder vor noch zurückkamen, setzten sie am späten Nachmittag einen Notruf ab.
Acht Bergretter und ein Alpinpolizist versuchten, die 18-Jährigen aus Hannover und dem Landkreis Aichach-Friedberg in Bayern zu erreichen. Wegen Dunkelheit und Schneefalls musste die Suche den Angaben zufolge abgebrochen werden. Die beiden Teenager mussten rund 16 Stunden in eisiger Kälte ausharren. Gemäss der «Bild» herrschten Temperaturen von bis zu -7 Grad.
Teenager überleben unterkühlt
Erst am Sonntagmorgen gegen 7 Uhr – nach rund 16 Stunden in eisiger Kälte – wurden die Bergsteiger stark unterkühlt von den Rettern entdeckt und mit einem Notarzthelikopter ins Spital geflogen.
Aktiviere jetzt den Ausland-Push!
Bleibe über das Geschehen auf der Welt auch abseits der Breaking News jederzeit bestens informiert. Mit dem Ausland-Push von 20 Minuten bekommst du die wichtigsten News blitzschnell auf dein Handy geliefert.
So gehts: Installiere die neuste Version der 20-Minuten-App. Tippe unten auf «Profil», dann aufs «Einstellungen»-Zahnrad und schliesslich auf «Push-Mitteilungen». Beim Punkt «Themen» tippst du «Ausland» an – schon läufts.
Justin Arber (jar), Jahrgang 1999, arbeitet seit 2022 als Redaktor am Newsdesk. Zeitweise übernimmt er da die Schichtleitung im Früh- und Spätdienst.
KioskNews shows a cleaned-up reading view extracted from the publisher’s page — the original always lives on their site, not ours.
