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Tuesday, September 15, 2026

TX-Tochter Goldbach plant Stellenabbau

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  • Der Schweizer Werbevermarkter Goldbach fusioniert die Goldbach Media AG und die Goldbach Audience AG zu einer einzigen Vermarktungseinheit.
  • Bis zu 35 Mitarbeitende erhalten eine Kündigung oder Änderungskündigung – die Zahl gilt als Obergrenze.
  • Ein Konsultationsverfahren soll prüfen, wie sich Entlassungen vermeiden oder mildern lassen.

Beim Schweizer Werbevermarkter Goldbach stehen bis zu 35 Stellen auf dem Spiel. Das Unternehmen führt seine beiden Gesellschaften Goldbach Media AG und Goldbach Audience AG zu einer einzigen Vermarktungseinheit zusammen. Vorgesehen sind bis zu 35 Kündigungen beziehungsweise Änderungskündigungen – bei Letzteren wird den Mitarbeitenden eine Stelle zu neuen Bedingungen angeboten.

Die Zahl ist laut Goldbach eine Obergrenze und kann noch sinken. Die beiden Gesellschaften haben ein Konsultationsverfahren eingeleitet, um zu prüfen, wie sich Kündigungen vermeiden oder ihre Folgen mildern lassen. Betroffene Mitarbeitende werden durch einen freiwilligen Sozialplan unterstützt.

TV, Streaming und Online-Video wachsen zusammen

Als Grund für den Umbau nennt Goldbach die Veränderungen im Bewegtbild-Markt: Lineares Fernsehen, Streaming, Online-Video und On-Demand-Angebote näherten sich in Nutzung, Planung und Vermarktung immer stärker an. Werbekunden und Agenturen planten ihre Kampagnen zunehmend über die Mediengattungen hinweg und erwarteten einen einfachen, integrierten Zugang.

Die neue Organisation soll deshalb einen zentralen Zugang zu Bewegtbild-Werbeplätzen schaffen. Gleichzeitig würden Doppelspurigkeiten abgebaut und Abläufe vereinfacht.

«Die personellen Auswirkungen bedauern wir», sagt Christoph Marty, CEO der Goldbach Group. «Wir werden das Konsultationsverfahren verantwortungsvoll begleiten und alle Vorschläge sorgfältig prüfen.» Wie die neue Organisation definitiv aussieht, entscheidet sich nach Abschluss des Verfahrens.

Goldbach vermarktet Werbeflächen für Fernseh-, Radio- und Online-Angebote in der Schweiz. Das Unternehmen gehört – wie 20 Minuten – zur TX Group.

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